Die Ölheizungen werden verteufelt, die Pellets-Anlagen trotz extremer Preissprünge im Vorjahr sehr oft eingebaut. Jetzt, nach Ende der Hitzeperiode, wird das Heizen wieder zum Thema. Die „Krone“ hat sich die Preise bei traditionellen Heizmitteln angesehen. Der Vergleich der Lieferanten bringt bares Geld. Und spannend ist, welche Heizung am günstigsten ist.
Alle, die eine ausreichend große PV-Anlage auf dem Dach haben, dazu einen passenden Speicher und eine Wärmepumpe sowie einen Standort, der auch im Winter gut besonnt ist, können entspannt weiterlesen. Sie müssen sich kaum Sorgen um die Heizkosten - der Sommer ist ab heute temperaturtechnisch vorbei - machen.
Der Kostenvergleich je Kilowattstunde
Bei den traditionellen Heizmitteln hat es bekanntlich seit dem Vorjahr eine Preisexplosion gegeben. Aktuell schaut es so aus, als würden Pellets, die im Vorjahr fast 640 Euro je Tonne kosteten, im Vergleich wieder die Nase vorne haben. Derzeit liegt der Durchschnittspreis bei rund 410 Euro. Damit kostet die Kilowattstunde Energie etwa 8,5 Cent. Und damit liegen Pellets nur knapp vor dem aus Umweltgründen verpönten Heizöl, das 11,8 Cent je kWh kostet. Bei Erdgas liegt der Vergleichspreis bei knapp 19,4 Cent und bei Strom bei rund 37,1 Cent.
Sackware deutlich teurer
Aber die Preise sind auch regional sehr unterschiedlich. Mithilfe der Arbeiterkammer OÖ hat die „Krone“ einen Check gemacht. Bei Pellets, die in loser Form per Lkw kommen, liegt der günstigste Preis bei Anbietern in Freistadt und Schärding bei 399 Euro je Tonne, der teuerste Händler will 441,80 Euro. Dazu kommen noch Abfüllpauschalen von 45 bis 68,6 Euro. Wer Pellets in 15-Kilo-Säcken kauft, zahlt deutlich mehr. Hier kostet die Tonne umgerechnet zwischen 426 und 566,6 Euro - bei Palettenabnahme zwischen 406 und 544 Euro. Zustellung nicht eingerechnet.
Bei Öl kommt die 3000-Liter-Fuhre auf 3598 € bei einem Anbieter in Ried/I., in Freistadt ruft ein Lieferant 3784 Euro auf, immerhin 186 Euro Ersparnis. Damit kann man das eigene Auto zweieinhalb Mal volltanken
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