Auch kleine Kinder sind darunter, ihr Anblick tut im Herzen weh: Nachdem erst am vergangenen Freitag in Puchenau ein Schlepper mit 19 illegalen Einwanderern gestoppt werden konnte, wurde am Sonntag in Linz erneut ein Kleinlastwagen mit 53 Migranten von der Polizei angehalten.
Bei einer Verkehrskontrolle waren die Beamten gegen 9 Uhr in der Linzer Rudolfstraße auf das Fahrzeug, ein Renault-Pritschenwagen, mit ausländischem Kennzeichen aufmerksam geworden. Als sie das Fahrzeug stoppten, lief einer der vier Männer im Führerhaus - alles Türken in Alter von 18 bis 28 Jahren - davon, konnte aber rasch eingeholt werden.
Bei einer Nachschau unter der Plane des Pritschenwagens wurden 53 Personen, darunter auch Kinder und Kleinkinder, auf der Ladefläche entdeckt. Sie hatten zum Hinsetzen keinen Platz, standen auf der Ladefläche. Die Geschleppten sind fast alle ebenfalls Türken, die auf dem Weg nach Deutschland waren.
Samariterbund half
Für eine Versorgung dieser wurde auch der Samariterbund hinzugezogen. Niemand brauchte medizinische Versorgung, aber alle hatten Durst - der Samariterbund sorgte für Getränke. Für den Transport zur Identitätsfeststellung ins Anhaltezentrum musste ein Bus angefordert werden.
FPÖ: „Schlepper fühlen sich zu sicher“
Der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ) erklärte: „Trotz der gebetsmühlenartigen Beteuerung der Bundesregierung, gegen die illegale Massenmigration vorzugehen, fühlen sich Schlepper in Österreich offenbar immer noch zu sicher und kommen sogar bis nach Linz.“ Die „Mär von sicheren Grenzen“ sei „weithin sichtbar widerlegt“.
Polizei: „Aufgriffszahlen gesunken“
Seitens der Polizei wurde dagegen darauf verwiesen, dass die Aufgriffszahlen mehr als 60 Prozent unter dem Vergleichszeitraum 2022 liegen würden „mit fortlaufender Tendenz“. Dies sei auf die massiven polizeilichen Maßnahmen an den Grenzen wie auch im Hinterland und im Ausland zurückzuführen.
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