Gruppenvergewaltigung
Mallorca sagt eigenen Touristen den Kampf an
Nach mehreren Gruppenvergewaltigungen macht der Insel Mallorca ein gefährlicher Trend zu schaffen. Jetzt zieht man die Notbremse.
In den letzten Jahren hat die spanische Insel zunehmend strengere Regeln beschlossen, um dem Sauftourismus ein Ende zu bereiten. Immerhin gebe es laut Behörden den Ballermann schon seit 45 Jahren, aber erst in den vergangenen zehn Jahren sei die Lage eskaliert.
Bereits dritte Gruppenvergewaltigung
So soll vergangene Woche bereits zum dritten Mal eine Frau unter Drogen gesetzt und von mehreren Männern missbraucht worden sein. Die Regierungschefin der Balearen, Margalida Prohens, fordert, dass mit aller Härte gegen diese sexuelle Aggression vorgegangen wird: „Es liegt ein langer Weg und viel Arbeit vor uns.“ Im Fall einer Verurteilung in Spanien drohen den Verdächtigen zehn bis zwölf Jahre Haft.
Während über ein härteres Vorgehen bei solchen Übergriffen diskutiert wird, ist man bei einem anderen Thema schon einen Schritt weiter: Der „Balconing“-Trend gefährdet immer öfter das Leben von Urlaubern. Dabei klettern meist Betrunkene von Hotelbalkon zu Hotelbalkon. In Calvià wurden fünf ausländische Touristen jetzt mit einer saftigen Geldstrafe von je 36.000 Euro belegt und auch aus ihren Hotels verwiesen.
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