Am Rande einer Syrer-Demonstration wurde am Sonntagabend auch eine Glastüre zum Stephansdom eingeschlagen. Der Mann wurde verhaftet - Hintergründe sind noch unklar.
Gleich mehrere Demonstrationen legten Sonntagabend die Wiener Innenstadt lahm. Um den Ring zogen Ukrainer und am Stephansplatz demontrierten Syrer gegen das Assad-Regime. Am Rande dieser Demo kam es auch zu einer Attacke auf den Stephansdom. Ein Mann schlug mit zwei Hämmern bewaffnet die neue Glastüre am Singertor ein.
Mann umgehend festgenommen
Die ohnehin in großer Zahl anwesende Polizei konnte den Mann beim Verlassen des Domvorraums umgehend festnehmen. Das Alter oder die Nationalität wollte die Polizei auf „Krone“-Anfrage nicht preisgeben. Der Mann dürfte jedoch unter einer Psychose leiden, er wurde eingeliefert – ein Zusammenhang mit der Demo ist daher unwahrscheinlich.
Ob es abseits der Glastüre weitere Schäden gibt, davon will sich Dompfarrer Toni Faber Montag persönlich vergewissern. Die „Krone“ erreicht den Domchef kurz vor seinem Rückflug im Ausland: „Wir sind natürlich entsetzt. Der Kirchenmeister hat bereits Anzeige erstattet und gemeinsam mit der Feuerwehr konnte eine provisorische Lösung gefunden werden.“
Reliefe und Skulpturen hinter Türe
Brisant: Hinter der Glastüre befinden sich wertvolle, eben erst restaurierte Reliefe und Skulpturen. Bisher gab es an dieser Stelle eine schwere Metalltüre.
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