Eklat am Sprungturm

Steyrer Bademeister ist nach Tritt seinen Job los

Oberösterreich
30.08.2023 10:10

Für ein riesiges Medienecho sorgte ein Bademeister im oberösterreichischen Steyr in den vergangenen Wochen. Wie ein Video belegt, hatte der Bademeister einen jungen Mann mit einem Tritt unsanft vom Zehn-Meter-Turm befördert. Jetzt ist klar, wie es mit dem Bademeister weitergeht: Das Dienstverhältnis wurde beendet.

Für die Steyrer Badebetriebe ist die „Causa Freibad“ beendet. Am Mittwoch fand ein Gespräch zwischen dem Bademeister und der Geschäftsführung der Steyrer Stadtbetriebe statt. „Man hat sich darauf geeinigt, das Dienstverhältnis zu beenden“, bestätigt man auf „Krone“-Anfrage. Der betroffene Bademeister wird also nicht mehr ins Freibad zurückkehren und auch sonst in keiner Steyrer Freizeiteinrichtung unterkommen.

Die Videoausschnitte zeigten exakt den empörenden Vorfall am Sprungturm im Steyrer Stadtbad. (Bild: Screenshot facebook.com, Krone KREATIV)
Die Videoausschnitte zeigten exakt den empörenden Vorfall am Sprungturm im Steyrer Stadtbad.

Einvernehmliche Kündigung
„Der Bademeister war von Anfang an einsichtig und weiß, dass er einen Fehler gemacht hat. Die Kündigung ist einvernehmlich. Der Bademeister wird jetzt noch seinen Urlaub abbauen“, heißt es von der Pressestelle der Stadt Steyr. Laut „Krone“-Informationen soll der Mann noch am Freitag seine Schlüssel abgeben müssen. Damit scheint das Kapitel beendet. Wer das Opfer ist, ist übrigens nach wie vor unklar. Der junge Mann hat sich noch immer nicht gemeldet.

Tritt gegen den Rücken
Warum die Situation so eskaliert ist, wird sich möglicherweise nie zweifelsfrei klären lassen. Außer das Opfer meldet sich doch noch, wovon niemand mehr so wirklich ausgeht. Denn der Vorfall hatte sich bereits am 13. August abgespielt, also vor mittlerweile mehr als zwei Wochen. Damals stand der junge Mann als Letzter am Sprungturm. Er konnte oder wollte aber nicht hinunterspringen, daraufhin kletterte der Bademeister nach oben und half nach.

Mit einem Tritt gegen den Rücken beförderte er den jungen Mann zehn Meter nach unten. Verletzt dürfte sich das Opfer bei dem Sturz zum Glück nicht haben. Für den jungen Mann hat der Vorfall also keine weiteren Folgen. Doch der Bademeister musste jetzt deswegen seinen Job an den Nagel hängen.

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