Unternehmen, die in Absprache mit der Belegschaft vorübergehend die Arbeitszeit reduzieren; Urlaube und Zeitguthaben, die abgebaut werden; Zurückhaltung beim Mitarbeiteraufbau - all diese Signale senden die heimischen Firmen mittlerweile verstärkt aus. Das schlägt sich auch in der Arbeitslosenstatistik nieder.
4,1 Prozent Arbeitslosenquote im August 2023 - diese Zahl veröffentlichte das Arbeitsmarktservice Oberösterreich am Freitag und damit einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahres-Monat um 0,2 Prozent. Iris Schmidt, Landesgeschäftsführerin des AMS, spricht von einem „erwarteten Anstieg der Arbeitslosigkeit“, sagt aber auch: „Trotz des vorsichtigen, zurückhaltenden Agierens der Unternehmen bleibt die Beschäftigung auf einem hohen Niveau bestehen.“
2500 weniger arbeitslos als 2019
30.334 Personen waren in Oberösterreich im August auf Jobsuche, dazu noch 8054 in Schulung. Die Arbeitssuchenden stiegen dabei allein schon im Vergleich zum Juli um 1500 an. „Der Arbeitsmarkt beginnt sich aus der überhitzten Hochphase 2022 auf ein normales Niveau einzupendeln“, ist Schmidt nicht beunruhigt. Im Vergleich zu 2019 seien um 2500 Menschen weniger betroffen als es jetzt der Fall ist.
Die Zahl der offenen Stellen, die beim AMS OÖ im August gemeldet waren, lag übrigens bei 28.510 und war damit ebenfalls rückläufig.
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