Skistar Vincent Kriechmayr staunte beim Trainingslager in Chile: „Ihre Leistungen sind echt beeindruckend. Wir können viel voneinander lernen.“ Damit sprach er nicht die ebenfalls mittrainierenden Norweger um Aleksander Kilde, sondern Österreichs Paraski-Speedteam um Markus Salcher an.
Der zweifache Paralympicssieger und achtfache Weltmeister Salcher schwärmt vom gemeinsamen Camp im Skigebiet Valle Nevado, dessen höchster Punkt auf 3670 Metern liegt: „Ich kann mir viel von den Jungs abschauen, gerade was die Linienführung angeht.“ Der Kärntner betont weiters: „In jedem Winkel der Piste wird gefilmt, das macht die Videoanalyse natürlich extrem hochwertig.“
„Unglaublich, was Blacky für Umfänge fährt“
Markus genießt die familiäre Atmosphäre, die auch sein Teamkollege Nico Pajantschitsch beim Spikeball im Kraftraum aufsaugte: „Daniel Hemetsberger und Daniel Danklmaier kenne ich schon lange, sie sind wie ich Zollsportler. Marco Schwarz ist mir aus dem Olympiazentrum in Klagenfurt gut bekannt.“ Über „Blacky“, mit dem er in Chile lustige Liftfahrten hatte, meinte Salcher: „Es ist unglaublich, was er für Umfänge fährt.“
„Das ist gelebte Inklusion“
Manfred Widauer, zuvor Trainer des Schweizer Abfahrts-Giganten Beat Feuz und nun Chefcoach des österreichischen Paraski-Teams, betont: „Die Speedgruppe 1 von Sepp Brunner und wir ziehen alle an einem Strang. Das ist gelebte Inklusion.“ Salcher, der mit Widauer im Sommer schon um den Wörthersee geradelt ist („er ist topfit, fährt im Jahr 12.000 Kilometer auf dem Rennrad“), sagt über seinen neuen „Boss“: „Er ist ein akribischer Arbeiter. Mir taugt natürlich, dass er abfahrtsaffin ist. Er gibt sehr guten Input. Ich werde mich sicher gut weiterentwickeln.“
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