Schon seit Jahren platzen im Villach die beiden Gymnasien Perau und St. Martin aus allen Nähten. Kurz vor dem Schulstart flammt die Diskussion um ein drittes Gymnasium in Villach wieder auf.
Seitens der ÖVP sieht man nun eine weitere Chance auf eine Lösung vertan. Die Richard Wagner-Schule wird ja seit dem Auszug der HTL generalsaniert und zu einem kleinen Campus umgebaut.
Einziehen sollen dort zum Schulbeginn 2025 die Volksschule 1 Khevenhüllerstraße und einige Kindergartengruppen. „Dabei wäre das ein guter Standort für ein drittes Gymnasium, zumindest eine Unterstufe wäre schon eine große Entlastung für die beiden anderen Einrichtungen“, ärgert sich ÖVP-Klubobmann Christian Struger, zumal auch die dann leer stehende Khevenhüller-Schule keine Gymnasium-Option sei. Derzeit wird nämlich im Gemeinderat diskutiert, dort zusätzliche Verwaltungsräume zu schaffen. „Eine Aufblähung der Verwaltung auf Kosten der Bildungseinrichtungen lehnen wir aber strikt ab!“, betont Struger.
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