Seit mehr als 20 Jahren kämpft man in Melk (Niederösterreich) gegen eine hinterlistige Gefährtin: die atemraubende Schlafapnoe. Um welche Krankheit es sich hier handelt und wie man sie erkennt - die „Krone“ hat mit einem der führenden Experten auf dem Gebiet gesprochen.
Knapp 1500 Untersuchungen werden pro Jahr im Schlaflabor Melk durchgeführt. Untersuchung bedeutet dort, dass man mit mehr als zwei Dutzend angeschlossenen Kabeln und Sensoren die Nacht verbringt. „Keine Sorge, dass sie bei uns nicht einschlafen können. Wenn sie echter Schlafapnoeker sind, dann kann ich sie da ins Eck stellen und sie schlafen ein“, lacht Oberarzt Johannes Lechner. Der Schlaflaborleiter gilt als absoluter Experte und Mann der allerersten Stunde für den äußerst speziellen Fachbereich in Melk, der bei Pflegekräften in der Ausbildung in aller Regel nicht beigebracht wird.
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