Der langjährige Staatsoperndirektor Dominique Meyer und derzeit Chef der Mailänder Scala präsentierte in Wien die neue Saison 2023/24 des traditionsreichen italienischen Opernhauses. Mit einem großen Staraufgebot schließt er damit an glorreiche frühere Scala-Zeiten an.
Ein Termin, auf den Wiens Opernfreunde und alle, die gern die Mailänder Scala besuchen, jedes Jahr warten: Gestern präsenierte Dominique Meyer, Scala-Chef und Wiens Ex-Staatsoperndirektor, mit Italiens Botschafter Stefano Beltrame im Palais Metternich die Saison 2023/24. „Unsere Eröffnungspremiere, Verdis ,Don Carlo‘ am 7. Dezember, ist seit Ende August ausverkauft. Wir haben vieles im Haus saniert, die Parkettsitze erneuert, bei Heizung und Beleuchtung ,ökologisch‘ verbessert. Glücklich bin ich, dass bereits ein Drittel unseres Publikums unter 25 Jahre ist. Die Jungen bestimmen die Zukunft der Oper.“
Prominent besetzt war die Präsentation der Eröffnungsgala: Im Mittelpunkt Anna Netrebko, „Elisabetta“ der „Don Carlo“-Premiere, mit ihrem Gatten Yussif Eyazov, Ex-Staatsopernchef Ioan Holender, Starpianist Rudolf Buchbinder, bei dessen Grafenegg-Musikfest Scala-Orchester und -Chor Samstag ein Konzert gab, Günther Groissböck u. v. a. Neben Netrebko - „Ich freue mich jedes Jahr wieder auf diese Premiere, ich fühle mich an der Scala zu Hause“ - singen Elina Garanča (Eboli), Francesco Meli (Carlo), René Pape (Philipp II.), Luca Salsi (Posa). Luis Pasqual inszeniert, Musikchef Riccardo Chaily, der heuer seinen Siebziger feiert, dirigiert.
Scala-Orchester und Chor eröffneten gestern die Wiener Konzerthaussaison mit Chören, Ouvertüren und Ballettmusiken Verdis, einem Programm, mit dem sie Samstag in Grafenegg einen Triumph feierten.
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