Spiel, Satz und Sieg: In Lanzenkirchen im Bezirk Wiener Neustadt hauchen Freiwillige dem Tennisverein nach dessen Auflösung wieder neues Leben ein. Fünf Jahre lag der ehemalige Tennisplatz des Haderswörther Tennisclubs (HTC) im Dornröschenschlaf. Jetzt wurden die drei Sandplätze wieder wachgeküsst.
2018 hatte sich der HTC aufgelöst, die Spieler waren in Nachbarorte „abgewandert“. Das wollte Tennisspieler Christian Radinger nicht hinnehmen: „Es kann nicht sein, dass Lanzenkirchen mit 4500 Einwohnern keinen Tennisplatz hat.“ Er setzte in den letzten Wochen alle Hebel in Bewegung, um den alten Tennisplatz wieder herzurichten.
1500 Stunden harte Arbeit
Dafür mobilisierte er seine Freunde Jürgen Prem und Manfred Köffler. In 1500 Stunden wurden Tonnen von Sand abgetragen, fast drei Tonnen neu aufgeschüttet. „Die drei Plätze waren so verwachsen und verwildert, dass man gar nicht mehr erkannt hat, dass es sich um Tennisplätze handelte“, blickt Radinger mit seinen Unterstützern auf ein hartes Stück Arbeit zurück.
Mit dem Neubetrieb hofft man, viele neue Mitglieder gewinnen zu können. „150 Euro kostet die Mitgliedschaft pro Jahr“, erklärt Radinger, der auch als Obmann des TC Lanzenkirchen fungiert.
Kinder willkommen
Gespielt wird von März bis Oktober – je nach Wetterlage. „Und auch Unterricht werden wir anbieten“, freut sich Radinger auf die Zukunft des Tennisvereins. Besonders am Herzen dabei liegt ihm die Jugend. Kinder bis zehn Jahren spielen gratis und es wird auch spezielle Kindertrainings geben.
Anmeldungen per E-Mail: tc-lanzenkirchen@gmail.com
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