Im Kampf um Mitarbeiter ist FACC in puncto Arbeitszeitmodelle flexibel wie nie. Damit der Wiedereinstieg für Mütter nach der Karenz erleichtert wird, gibt‘s nun sogar Teilzeitjobs in der Produktion. Was den Flugzeugzulieferer aus dem Innviertel bei der Umsetzung fordert, lesen Sie hier.
Bei der Präsentation der Halbjahreszahlen durch FACC-Chef Robert Machtlinger lautete Punkt 4 der Jahresziele wie folgt: Aufbau des Personals zur Absicherung des Wachstums über 2023 hinaus.
„Pensionierungen sind bei uns nicht das große Thema. Bei uns ziehen einfach Projekte und auch die Nachfrage nach Flugzeugen stark an, dafür brauchen wir Mitarbeiter“, sagt Machtlinger.
300 verschiedene Arbeitszeitmodelle
Und damit sich der Flugzeugzulieferer im Wettbewerb mit anderen Leitbetrieben im Innviertel durchsetzt, reizt die Firma vor allem in Sachen Flexibilität ihre eigenen Grenzen immer weiter aus. Mittlerweile gibt’s 300 verschiedene Arbeitszeitmodelle, Jobsharing und Teilzeit in der Produktion, damit Rückkehrerinnen der Wiedereinstieg nach der Karenz leichter gemacht wird.
Teilzeit in der Montage von Flugzeugteilen - geht denn das wirklich? „Für die Umsetzung im Fertigungsumfeld braucht es ein breites Umdenken“, sagt Machtlinger, „es funktioniert, aber es ist nicht einfach“.
Machtlinger: „Keine Einbahnstraße“
Denn: Die meisten Teilzeitkräfte wollen zwischen 7 und 12 Uhr arbeiten. Die FACC ist bemüht: „Wir versuchen, auf die Veränderungen am Jobmarkt zu reagieren, doch es ist keine Einbahnstraße, sondern ein gegenseitiges Geben und Nehmen.“
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