Vergessen Sie alles, was Sie über die Schule wissen und woran Sie sich erinnern: Kein Frontalunterricht, kein Stundenplan, nicht einmal mehr Klassenzimmer - dafür aber jede Menge künstliche Intelligenz (KI) und Virtual Reality (VR). So soll unser Bildungssystem - oder besser gesagt: die Art und Weise, wie wir lernen - in 30 Jahren aussehen.
Verena hat wieder einmal verschlafen! Dabei hat ihr Papa sie am Abend noch daran erinnert, den Wecker zu stellen! Egal, denkt sich die 12-Jährige, steigt aus dem Bett und schlurft ins Badezimmer. Duschen, Zähne putzen, Kontaktlinsen in die Augen und ab zum Frühstück. Dann setzt sie sich ihre Virtual-Reality-Brille auf und drückt den Einschaltknopf. Was wohl heute am Lern-Programm steht? Der Schultag kann endlich beginnen - ob es jetzt 8 Uhr oder 10 Uhr ist, das ist eigentlich egal.
Denn Verena lebt im Jahr 2050 und lernt auf eine Art und Weise, wie wir sie uns heute noch gar nicht vorstellen können. Sie besucht den Unterricht von zu Hause aus, sie hat keinen fixen Stundenplan, sondern speziell auf sie abgestimmte Lernpläne, die sie in ihrem individuellen Tempo durchmacht. In 30 Jahren wird alles ganz anders aussehen - oder doch nicht? Wie die britische Zukunftsforscherin Tracey Follows die Zukunft unseres Bildungssystems sieht und was Bildungsexperten dazu sagen.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.