Italiens Fußball-Nationalteam hat sich im EM-Qualifikationsspiel gegen Nordmazedonien mit einem 1:1-Unentschieden zufriedengeben müssen. Nachdem Ciro Immobile den Europameister in der 47. Minute in Führung bringen konnte, gelang Enis Bardhi in der 81. Minute mittels Traumfreistoß der Ausgleich. Das Parallelspiel zwischen der Ukraine und England endete ebenfalls 1:1.
England hat in der EM-Qualifikation nach davor vier Siegen erstmals Punkte liegen gelassen. Die Ukraine rang den „Three Lions“ am Samstag ein 1:1 ab. Bei der im polnischen Wroclaw (Breslau) ausgetragenen Partie brachte Oleksandr Sintschenko (26.) die Osteuropäer voran, Kyle Walker (41.) glich mit seinem ersten Tor für England aber kurz vor der Pause aus. Italiens Luciano Spalletti musste sich indes bei seinem Debüt als Nationalcoach mit einem 1:1 in Nordmazedonien begnügen.
Kane in Quarterback-Manier
Die Engländer dominierten im ukrainischen Ausweichquartier die Anfangsphase, Sintschenko traf mit einem schön herausgespielten Tor aber für den Außenseiter. Das Tor wurde von den heimischen Fans frenetisch bejubelt, tausende Ukrainer besetzten die Ränge. Rechtsverteidiger Walker gelang in seinem 77. Länderspiel nach einem Vorstoß die Antwort, wobei Englands Kapitän Harry Kane in Quarterback-Manier fast von der Mittellinie aus die Vorlage gab. In der zweiten Halbzeit hatten die Engländer die besseren Chancen auf den Sieg, so traf Bukayo Saka die Latte.
Die Ukrainer erkämpften sich aber den Zähler, sie bleiben mit sieben Punkten aus vier Partien erster Verfolger des Tabellenführers. Für die Engländer steht erst im Oktober das nächste Spiel in der EM-Qualifikation auf dem Programm. Die Ukrainer müssen bereits am kommenden Dienstag zum möglicherweise richtungsweisenden Auswärtsspiel in Italien antreten.
Traumtor durch Bardhi
Der regierende Europameister liegt bei einem Spiel weniger weiterhin drei Punkte hinter der Ukraine. Enis Bardhi zirkelte für die Nordmazedonier in der 81. Minute einen Freistoß aus 18 Metern an Gianluigi Donnarumma vorbei ins Netz und bescherte den Heimischen damit einen Punktgewinn. Ciro Immobile hatte für Italien in der 47. Minute per Kopf abgestaubt, nachdem Nicolo Barella die Latte getroffen hatte. Die Azzurri hatten bei ihrer besten Chance in der ersten Halbzeit durch Sandro Tonali nur die Stange getroffen (21.).
Auch unter dem 64-jährigen Spalletti präsentierte sich Italien in Skopje wenig furchteinflößend. Nach der Führung versuchten die Blauen diese nur noch zu verwalten und agierten viel zu passiv. Nach drei Spielen stehen nun erst vier Zähler zu Buche.
Schweiz verspielt Sieg
Die Schweiz musste sich zum zweiten Mal in Folge durch einen späten Gegentreffer mit einem Remis begnügen. Die „Nati“ spielt im Kosovo nach zweimaliger Führung und einem Gegentor in der 94. Minute nur 2:2. Die Tabelle führen die Schweizer in ihrer Gruppe mit elf Zählern dennoch weiter vor den Rumänen (9) an, da sich auch diese mit einem 1:1 gegen Israel begnügen mussten. Den Ausgleich für die Israelis erzielte Salzburgs Oscar Gloukh mit einem platzierten Schuss von knapp innerhalb des Strafraums.
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