Kosten müssen runter

Mühlviertler nun sogar bei McDonald‘s hoch im Kurs

Oberösterreich
16.09.2023 14:00

Im Kampf um mehr Effizienz und niedrigere Kosten erweist sich Gebäudeautomatisierung als wirksam. Firmen erkennen das und vertrauen immer öfter auf die Technologie von Loxone. Die Mühlviertler, die in Kollerschlag nun ihren 70-Millionen-Euro-Campus eröffneten, erhalten nun sogar Aufträge von McDonald’s.

Smart Home 1 in Kollerschlag: Wer in den letzten drei Jahren diese Adresse ins Navi eingab, landete bei einer Großbaustelle. Nun aber ist der Campus des von Thomas Moser und Martin Öller gegründeten Gebäudeautomatisierungsspezialisten Loxone offiziell eröffnet.

Geschäftsführer Rüdiger Keinberger glaubt an die enorme Zugkraft der Experience-Zone. (Bild: Loxone)
Geschäftsführer Rüdiger Keinberger glaubt an die enorme Zugkraft der Experience-Zone.

70 Millionen Euro investiert
Um insgesamt 70 Millionen Euro entstand neben einer neuen Firmenzentrale ein Seminarzentrum, ein Hotel mit 82 Zimmern und Infinitypool, ein Restaurant der Marke Glorious Bastards mit bis zu 600 Sitzplätzen und ein Veranstaltungsraum. Auch eine Experience-Zone wurde eingerichtet. „Hier bieten wir einen spielerischen Zugang zur Automatisierung“, sagt Geschäftsführer Rüdiger Keinberger. Die Erlebniswelt soll ein Magnet werden, sinniert er, ähnlich der Swarovski-Kristallwelten in Wattens oder dem Ars Electronica Center in Linz.

Der Campus ist hoch automatisiert: vom Veranstaltungsraum (Bild) über das Hotel bis hin zum Restaurant. (Bild: Loxone)
Der Campus ist hoch automatisiert: vom Veranstaltungsraum (Bild) über das Hotel bis hin zum Restaurant.
Das Konzept von Glorious Bastards haben die Loxone-Gründer schon in Linz geschätzt und nun nach Kollerschlag geholt. (Bild: Loxone/Foto Stoebich e.U.)
Das Konzept von Glorious Bastards haben die Loxone-Gründer schon in Linz geschätzt und nun nach Kollerschlag geholt.

Gewerbeprojekte laufen nun an
Der Neubau wurde bewusst großzügig angelegt. Allein die Loxone-Zentrale bietet noch Platz für weitere 160 Mitarbeiter. „Damit sollten wir die nächsten zehn Jahre auskommen“, rechnet Keinberger. Dass der private Wohnbau kriselt, macht weniger Sorgen als man glauben könnte. „Wir haben uns vor drei Jahren in Richtung Gewerbe orientiert, das läuft jetzt an“, so der Chef.

Projekte mit Lebensmittelhändlern, mit McDonald’s in Polen und einer Kaffeehauskette in Tschechien sind in Umsetzung. Die Energiekrise und der damit verbundene Kostendruck lässt die Firmen die Vorteile der Automatisierung, dank der etwa Beleuchtung und Raumklima hocheffizient gesteuert werden, erkennen.

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