Prinz Harry ist am Samstagnachmittag in Düsseldorf mit großem Jubel empfangen worden. Der 38-Jährige war vor der Eröffnung der „Invictus Games“ ins Rathaus der Stadt geladen und zeigte sich bei seiner Ankunft zwar gut gelaunt, Zeit für die Fans, die bereits stundenlang auf die Ankunft des Royals gewartet hatten, nahm er sich allerdings nicht.
Kaum angekommen, war er auch schon wieder verschwunden: Für die Fans von Prinz Harry, die auf Selfies und Autogramme gehofft hatten, war dieser Auftritt wohl eine große Enttäuschung. Denn der Prinz schritt, nachdem er von Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller in Empfang genommen wurde, zügig an der jubelnden Menge vorbei und ins Düsseldorfer Rathaus hinein, wo er von Deutschlands Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius bereits erwartet wurde.
Beim Empfang im Düsseldorfer Rathaus trugen sich Harry und Pistorius anschließend ins Goldene Buch der Stadt ein. Rund eine halbe Stunde später düste Harry in seinem Wagen auch schon wieder davon, berichtete unter anderem die „Gala“.
Fans warteten stundenlang auf Harry
Dabei hatten viele Fans schon stundenlang in der prallen Sonne vor Harrys erwarteter Ankunft vor dem Düsseldorfer Rathaus Stellung bezogen. Madeleine etwa hatte ein Plakat mitgebracht mit der Aufschrift: „Harry - I came all the way to take a photo with you“ (Harry, ich bin den ganzen Weg hierhergekommen, um ein Foto mit Dir zu machen.) „Ich finde, Harry repräsentiert Werte, für die man einstehen sollte“, sagte die 20-Jährige der dpa. „Er kümmert sich um Ex-Soldaten. Er beschäftigt sich mit denen. Er reist dahin und guckt sich das an, wie kann man helfen.“
Lenka (73), die sich mit einem Regenschirm gegen die Sonne schützte, hoffte ebenfalls vergeblich auf eine persönliche Begrüßung. „Das ist mein Engel“, sagte sie über Harry. „Ich möchte ihn gerne lebendig sehen. Ganz süß. Er tut mir so leid. Dass er so viel Leid in seiner Kindheit erlebt hat.“ Es sei so schlimm, noch als Kind die Mutter zu verlieren.
Am Samstagabend will Harry in der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf die von ihm gegründeten „Invictus Games“ für kriegsversehrte Soldatinnen und Soldaten eröffnen. Der Sohn von König Charles war schon Freitagabend von London nach Deutschland gereist. Zuvor hatte auf Schloss Windsor noch das Grab von Queen Elizabeth besucht, um seiner Oma am ersten Todestag zu gedenken.
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