Was, wenn der Strom plötzlich und flächendeckend ausfällt? Was, wenn das Klima zur Waffe wird? Marc Elsberg verpackt in seinen Romanen die realen Krisen unserer Zeit in spannende Thriller - Millionen Leser weltweit verschlingen seine Bücher. Das sollte auch die Politik - und daraus lernen, so der Autor im „Krone“-Interview über „depperte“ Polit-Strategien, traurige Figuren und die Frage, warum wir lieber langsam sterben, als zu handeln.
„Krone“: Sie nehmen für Ihre Bücher reale Bedrohungen als Grundlage. Sowohl die Klimakrise als auch Blackout ist etwas, wovor viele Menschen Angst haben. Was verbindet die beiden Themen?
Marc Elsberg: Was ich immer mit erzähle, ist welche Auswirkungen hat das Thema auf das Individuum, auf die Interaktionen und den Umgang miteinander, also auf das, was wir Gesellschaft nennen. Das sind letztendlich häufig ähnliche Fragen: Da geht es um Macht, da geht es darum, wie kommuniziert man. Und was sie natürlich auch verbindet: Es sind Geschichten, die uns zeigen, wie gut es uns heute geht, dass es nicht darum geht, die Zeit zurückzudrehen zu irgendwelchen vermeintlichen guten alten Zeiten, sondern sich die Frage stellt, wie kann man diesen Status weiterentwickeln?
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