„Sproof“, Vorreiter für sichere digitale Signaturen, will dank saftiger Geldspritze in Europa expandieren. Software ist bereits in 28 Sprachen erhältlich, 30.000 Nutzer gibt es schon.
Im vergangenen Jahr haben die jungen Firmengründer von „Sproof“ (www.sproof.io) schon einmal aufhorchen lassen: Weil dringend neue IT-Spezialisten für den Wachstumskurs des Unternehmens notwendig waren, bewarb man sich ganz einfach selbst bei potenziellen Kandidaten. Der Marketing-Coup aus der Feder von Philipp Gerneth trug Früchte. Mittlerweile nennt das Start-up aus Puch bereits 23 Mitarbeiter sein Eigen – 19 mehr als noch im Vorjahr. Vorläufig gibt es einen Aufnahmestopp. Ganz abgesehen davon, dass sich Interessenten nun ganz von allein für einen Job anstellen.
Was freilich auch mit dem Erfolg der so genannten Legal Tech Company zu tun haben dürfte. „Sproof“ bastelt an Software, die es möglich macht, ein elektronisches Dokument in verschiedenen Ländern zu öffnen. Es rechtsgültig und DSGVO-konform zu unterschreiben und per Mausklick wieder zurückzuschicken. Ein postalischer Versand wird unnötig. „Mittlerweile ist unsere Software in 28 Sprachen in EU übersetzt“, freut sich CEO Clemens Brunner.
Der nächste Meilenstein glückte Brunner und Co. im Hochsommer: Bei einer Investorenrunde konnten drei Millionen Euro eingesammelt werden.
„Gewöhnlich wie eine Unterschrift per Hand“
Damit steht den Experten für E-Signaturen nichts im Weg, über Deutschland, Österreich und der Schweiz hinaus zu expandieren. „Wir bieten die nächste Generation der E-Signatur an. Wir wollen, dass dieser Prozess so gewöhnlich wie eine handschriftliche Unterschrift wird“, ergänzt Brunner.
Ein wirtschaftliches Zuckerl: „In Österreich gibt es zum Beispiel die ID-Austria/Handysignatur. Wir haben die Pendants der EU-Länder integriert und stärken damit auch internationale Geschäftsbeziehungen“, erklärt Mitgründer Fabian Knirsch stolz.
Erste namhafte Firmen setzen auf Tennengauer
Über 30.000 Nutzer habe man bereits, berichtet Gerneth. Zu den namhaften Kunden der Tennengauer zählen unter anderem Sony DADC, Kyocera und die Salzburg AG.
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