Beim Personal ist man in den niederösterreichischen Kindergärten mit 574 neuen Pädagogen alleine im heurigen Jahr über Soll. Die Rekrutierungsoffensive geht aber weiter, insgesamt fließen 750 Millionen Euro für die Betreuungsoffensive.
Mit der blau-gelben Betreuungsoffensive will das Land die ohnehin viel zu lange offene Lücke bei Kindern unter 2,5 Jahren schließen - die „Krone“ berichtete. Das lässt man bis zum Jahr 2027 stolze 750 Millionen Euro kosten, die zum Teil auch von den Gemeinden direkt gestemmt werden müssen. Ein großer Kritikpunkt war zuletzt aber die Personalfrage: Und gerade hier gibt es kurz vor dem Weltkindertag am 20. September gute Nachrichten.
„Neben baulichen Tätigkeiten arbeiten wir mit Hochdruck an der Rekrutierung von pädagogischen Fachkräften“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Und kommt dann zum Punkt: „Seit Anfang des Jahres konnten wir bereits neue 547 Elementarpädagogen in den Landesdienst aufnehmen.“ Das sind 86 Prozent mehr zusätzliche Kräfte, als in normalen Jahren dazukommen.
Pilotphase bereits angelaufen
„Bereits jetzt werden 330 Zweijährige in 22 Pilotkindergärten in 15 Gemeinden quer durch Niederösterreich betreut“, so Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Diese werden wissenschaftlich begleitet, um vor dem landesweiten Start im Herbst 2024 alle Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. Auch eine flächendeckende Nachmittagsbetreuung in Wohnortnähe steht auf dem Plan – zwar nicht kostenlos, aber „leistbar“, wie Teschl-Hofmeister sagt.
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