Reglementierungen mit Tagestickets für fünf Euro pro Tourist, Jammern über zu viele Gästebetten im Verhältnis zu den Einwohnern - im italienischen Venedig ist man dem Touristenansturm nicht mehr gewachsen. In Österreich gibt es noch viel größere Missverhältnisse, Klagen kommen aber nicht auf.
„Die Stadt gehört uns nicht mehr, wir sind eine Minderheit, wir werden immer weniger und die Touristen immer mehr.“ Matteo Secchi, Gründer des Verbands Venessia.com, macht sich große Sorgen. Wie die Behörden der weltbekannten Lagunenstadt bekannt gaben, überstieg im September die Zahl der Touristenbetten die Zahl der Einwohner mit 49.693 zu 49.304. Steigende Gästezahlen nach dem Corona-Tief führten ebenso wie ein Rückgang der eigenen Bevölkerung zu diesem Missverhältnis.
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