Aufreger bei CL-Start

„Kann ich gesperrt werden?“ BVB wütet gegen Schiri

Fußball International
20.09.2023 09:28

Großer Ärger im Lager der Dortmunder nach der 0:2-Niederlage zum Champions-League-Auftakt in Paris. Im Fokus stand Schiedsrichter Gil Manzano, der einen Elfmeter gegen den BVB gepfiffen hatte. Klub-Berater Matthias Sammer rechnete mit dem Spanier ab.

„Ich bin froh, dass es bald die künstliche Intelligenz gibt. So wie der Schiri über den Platz gestolpert, stolziert ist, dann macht das auch keine Freude mehr! Dass PSG besser als Dortmund war, ist klar“, schimpfte Sammer. Bevor er nachlegte, fragte der TV-Experte von Amazon: „Kann ich eigentlich gesperrt werden?“

Nein, meinte Moderator Sebastian Hellmann. Dann pfauchte Sammer weiter und nahm auch Schiri-Beobachter Robert Rosetti in die Pflicht: „Den sehen wir ja manchmal von der UEFA. Ich weiß nicht, ob der heute da ist. Wenn der so um das Stadion stolziert, denken die Jünglinge: Stolzieren ist richtig. Ich habe immer gedacht, dass der Schiri auf dem Platz eine gewisse Autorität, Natürlichkeit haben muss. Ich mag dieses Arrogante, dieses Abwinken einfach nicht.“

Den großen Aufreger gab’s am Dienstagabend in der 47. Minute: PSG-Star Kylian Mbappe traf bei einem Schussversuch aus kurzer Distanz den rechten Arm von BVB-Verteidiger Niklas Süle. Manzano entschied auf Elfmeter, Mbappe verwertete eiskalt zum 1:0 für Paris.

Gil Manzano (li.) stand im Fokus. (Bild: APA/AFP/FRANCK FIFE)
Gil Manzano (li.) stand im Fokus.

„Totale Fehlentscheidung“
„Das war eine spielentscheidende Szene. Das ist eine totale Fehlentscheidung! Kein kann oder vielleicht, sondern eine totale Fehlentscheidung“, so Sammer.

Matthias Sammer äußert sich zum Elfmeter-Aufreger. (Bild: Amazon, GEPA)
Matthias Sammer äußert sich zum Elfmeter-Aufreger.

„Das kotzt mich an“
„Schlechte Leistung von uns und ein verdienter Sieg für PSG“, meinte Dortmund-Abwehrboss Mats Hummels via Twitter. „Trotzdem hat der Schiedsrichter heute nicht geholfen, viele Fehlentscheidungen wie der Elfmeterpfiff. Sie und wir müssen uns also für das Rückspiel verbessern.“

Laut Kollege Marius Wolf habe Manzano „nicht mit sich reden lassen, obwohl man wirklich ruhig mit ihm gesprochen hat. Das ist das, was mich ein Stück weit auch ankotzt!“

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