Salzburger Erzbischof

„Ohne Kirchenbeiträge geht es nicht“

Salzburg
21.09.2023 16:00

Erzbischof Franz Lackner verteidigt den Kirchenbeitrag. Denn damit wird mehr als 80 Prozent des diözesanen Jahresgesamtbudgets finanziert. Ohne das Geld der Katholiken seien viele Aufgaben innerhalb der Kirche nicht möglich.

Immer mehr Salzburger entscheiden sich für den Austritt aus der Katholischen Kirche. Nicht nur österreichweit, auch in Salzburg kehren immer mehr Menschen der Institution den Rücken, die „Krone“ hat berichtet. Neben der Entfremdung von Gott nennen viele den Kirchenbeitrag als Grund für ihre Entscheidung. Abhängig vom Einkommen müssen Salzburger mindestens 129 Euro pro Jahr für die Erzdiözese aufbringen.

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Der Beitrag ist für den Erhalt der Arbeit der Kirche derzeit ohne Alternative.

Erzbischof Franz Lackner

„Der Beitrag ist für den Erhalt der Arbeit der Kirche derzeit ohne Alternative“, sagt Erzbischof Franz Lackner. Mehr als 80 Prozent des diözesanen Budgets werden mit den Beiträgen von insgesamt 438.227 Katholiken aus dem Salzburger und Tiroler Teil der Erzdiözese finanziert (Stand Dezember 2022). Für 2023 kalkuliert die Erzdiözese dadurch mindestens 47,56 Millionen Euro.

Viele Tätigkeiten seien ohne das Geld unmöglich
Für Lackner sei klar, dass es ohne Kirchenbeiträge nicht möglich wäre, die vielen Aufgaben der Erzdiözese zu finanzieren. „Es ist keineswegs ein Zubrot, sondern vielmehr das Fundament, das kirchliches Wirken erst ermöglicht. Sei es im Bereich der Seelsorge, der Bildung, karitativer Tätigkeiten oder des Erhalts von Kulturgütern“, betont der Geistliche, der in der Katholischen Kirche eine staatsunabhängige Institution sieht. „Da es sich um keine automatisch einbehaltene Steuer handelt, kann auch auf persönliche Belastungen Rücksicht genommen werden“, betont Lackner.

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