Treffen mit Trudeau
Selenskyj reiste von den USA weiter nach Kanada
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj setzt seine Nordamerika-Tour fort. Am Freitag ist der 45-Jährige in Kanada gelandet. Das ukrainische Präsidentenpaar wurde auf dem Flughafen von Ottawa von Premier Justin Trudeau empfangen. Neben einer Unterredung mit dem Regierungschef sind auch Treffen mit Vertretern der kanadischen Wirtschaft geplant.
Mit dem Empfang des Gastes aus Kiew wolle man die anhaltende Unterstützung der Ukraine im Verteidigungskrieg gegen den Nachbarn Russland bekräftigen, teilte Trudeaus Büro mit. Kanada hat der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs nach eigenen Angaben mehr als 8,9 Milliarden Kanadische Dollar (rund 6,2 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt, etwa ein Fünftel davon entfällt auf Militärhilfe. Geliefert wurden unter anderem Leopard-2-Panzer.
„Unterstützung ohne Wenn und Aber“
„Kanada unterstützt das ukrainische Volk in seinem Kampf um seine Souveränität und seine Demokratie sowie unsere gemeinsamen Werte wie die Achtung der Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Selbstbestimmung auch weiterhin ohne Wenn und Aber“, erklärte Trudeau. Er freue sich, Selenskyj in Kanada willkommen zu heißen.
Vor seiner Reise nach Kanada hatte Selenskyj diese Woche an der UNO-Generaldebatte in New York teilgenommen und war danach von US-Präsident Joe Biden im Weißen Haus empfangen worden. Außerdem traf er in der Hauptstadt Washington mehrere Kabinettsmitglieder, darunter Verteidigungsminister Lloyd Austin, sowie Kongressabgeordnete.
Im Weißen Haus erhielt Selenskyj die Zusage, dass in der kommenden Woche die ersten US-Kampfpanzer des Typs M1 Abrams in der Ukraine eintreffen werden.
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