Eine AUA-Maschine, die am Samstag nach Chicago hätte fliegen sollen, musste aufgrund eines medizinischen Zwischenfalls an Bord ihren Flug abbrechen. Die Boeing 777 legte eine Notlandung im irischen Shannon ein, berichtete das Luftfahrtmagazin „Austrian Wings“ unter Berufung auf die AUA.
Um Gewicht zu reduzieren, ließ die Besatzung laut „Austrian Wings“ vor der Landung über dem Atlantik Treibstoff ab. Nähere Details zur Ursache der Flugunterbrechung gab es mit dem Hinweis auf Datenschutzgründe seitens der AUA nicht.
Laut irischen Quellen befanden sich 307 Passagiere und 14 Besatzungsmitglieder an Bord der Boeing 777.
Boeing fliegt nach Notfall doch weiter nach Chicago
Entgegen ersten Meldungen konnte die Maschine ihren Flug nach Chicago doch fortsetzen. Das bestätigte eine Mitarbeiterin der AUA-Pressestelle gegenüber „Austrian Wings“: „Die OS65 ist bereits wieder auf dem Weg nach Chicago und der Rückflug nach Wien kann somit mit leichter Verspätung stattfinden.“
Mehrere Zwischenfälle bei der AUA
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Zwischenfällen bei der AUA ein. Erst am vergangenen Samstag musste wegen eines technischen Gebrechens ein AUA-Flug nach New York (mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen) kurzfristig abgesagt werden. Grund dafür war, dass diese Maschine einen Tag zuvor auf dem Flug nach Chicago wegen technischer Probleme am Hydrauliksystem wieder nach Wien umkehren musste und es für den New-York-Flug keine Ersatzmaschine gab.
Im August musste ein Flugzeug der AUA in Wien notlanden. Der Jet, der eigentlich nach New York unterwegs war, war nach rund einer Stunde Flugzeit nach einem Vogelschlag zur Umkehr gezwungen. Rund 200 Passagiere hatten sich damals an Bord der Maschine befunden.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.