Die Vorarbeiten für das neue Flachgauer Hallenbad in Seekirchen schreiten voran. Vor einer Woche haben die zwölf beteiligten Gemeinden die für den Bau notwendige Gesellschaft gegründet. Jetzt wird die Ausschreibung der Planung des Schwimmbads vorbereitet. Entstehen sollen acht Schwimmbahnen, ein Lehrschwimmbecken und ein Kleinkinderbecken.
Rechtzeitig vor dem Start der Planungen meldete sich Leser Hans Kaiser mit einer innovativen Idee bei der „Krone“. Kaiser sagt: „Ich möchte anregen, das Schwimmbad mit Startwohnungen zu überbauen.“ Wohnungsknappheit und Flächenverbrauch werden überall beklagt, hier ließen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, findet Kaiser.
Das neue Hallenbad soll wie berichtet in Seekirchen neben dem Sportzentrum Aug entstehen. Auf der grünen Wiese. Das ist bei diesem Standort unvermeidlich, im Gegenzug solle aber der verbaute Grund doppelt genutzt werden.
Gute Anbindung spricht für die Mehrfachnutzung
Kaiser hat seine Idee bereits dem Obertrumer Bürgermeister Simon Wallner, der auch Geschäftsführer der Schwimmbad-Gesellschaft ist, und der Landesregierung vorgestellt. Ihm sei zugesichert worden, dass die Idee geprüft werde. „Ich war dem neuen Hallenbad am Anfang skeptisch gegenüber eingestellt. Jetzt muss ich sagen, es macht Sinn“, sagt Kaiser. Die gute Anbindung des künftigen Freibads – Landesstraßen in der Nähe, der Bahnhof fußläufig erreichbar – ist für den Ideengeber ein weiteres Argument für eine Überbauung.
Auch aus energietechnischer Sicht würde eine Überbauung Sinn machen, die Heizwärme für das Bad wäre besser isoliert. „Von den Betriebszeiten sollte es keine Probleme geben. Tagsüber sind junge Leute kaum zuhause, am Abend sperrt das Bad zu“, beschreibt Kaiser einen weiteren Vorteil einer Überbauung.
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