Für Austria Wien zählt heute in der zweiten Cup-Runde gegen Regionalligist St. Anna nur ein Pflichtsieg! Die Veilchen plagten sich zuletzt aber stets im Cup.
Seit 52 Tagen ist man in der Liga sieglos, auf Platz zehn liegt Violett gerade einmal drei Punkte vor Schlusslicht Lustenau - zudem gab’s in den letzten sechs Spielen gleich vier Pleiten …
Die fest in der Krise steckende Austria braucht ein Erfolgserlebnis so dringend wie einen Bissen Brot - weiß auch Kapitän Manfred Fischer: „Wir sind in den Partien nicht die schlechtere Mannschaft. Aber dann passieren uns wieder Fehler, bei denen du dir denkst, das gibt’s nicht! Es ist schwierig für den Kopf, wenn du die Tore so einfach bekommst und Siege herschenkst. Wir müssen hingegen einen großen Aufwand betreiben.“
Heute (18.30, live auf sportkrone.at) darf’s in der zweiten Cuprunde bei Regionalligist St. Anna/Aigen jedoch überhaupt keine Ausreden geben: „Im Cup steht nicht die Leistung an oberster Stelle, sondern nur das Weiterkommen“, meint der 28-Jährige.
Gegen Underdogs raus
Rutscht die Austria in der Steiermark aber aus, droht ein violetter SuperGAU. Was in der Cupvergangenheit kein Einzelfall war:
Der Einzug ins Achtelfinale wäre - wenn auch nur gegen einen Underdog - Balsam für die Seele. Am Sonntag wartet schließlich das Heimspiel gegen Rapid, worauf sich auch Fischer schon gewaltig freut: „Das Derby kommt zum besten Zeitpunkt, in unserer Phase ist es das wichtigste Spiel, um die Fans wieder ins Boot zu holen. Ich glaube auch, dass wir von Rapid im Unterbewusstsein unterschätzt werden …“
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