BMW Steyr zelebrierte am Mittwoch einen Meilenstein am Weg zur E-Antriebsproduktion. Mit der Gleichenfeier wurde die Fertigstellung des Rohbaus jener Halle begangen, in der ab 2025 die Serienproduktion anlaufen wird. Ein Zukunftsprojekt, bei dem auch Bürgermeister Markus Vogl mitfiebert.
Polier Leo Leidinger fuhr mit dem Steiger samt dekoriertem Baum nach oben, las den Gleichenspruch vor, fragte „Habt’s alle was zum Trinken?“ in die Runde und prostete den Baustellenkollegen zu! Am Mittwoch kurz vor 14 Uhr wurde im BMW-Werk in Steyr ein Meilenstein beim Ausbau des Standortes gefeiert.
Der Rohbau der Montagehalle, in der ab 2025 bis zu 600.000 E-Antriebe pro Jahr hergestellt werden, ist fertig, das Dach geschlossen. „Wir stellen uns hochflexibel auf und produzieren das, was der Weltmarkt von uns will“, betonte Werksleiter Klaus von Moltke mit Blick auf die laufende Verbrennermotoren-Montage, in der mehr als eine Million Stück jährlich vom Band laufen.
„Wenn’s nicht gutgeht, haben wir als Gesamtregion ein Problem“
Der Wandel in der Mobilität verlangt den Betrieben in und um Steyr viel ab, Steyr Automotive ist etwa gewaltig unter Druck. Bürgermeister Markus Vogl hofft darauf, dass BMW seine Ausnahmeposition auch in der Zukunft behält: „Wenn’s nicht gutgeht, haben wir als Gesamtregion ein Problem.“
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