Andreas Wirth wurde als neuer Präsident der Wirtschaftskammer Burgenland angelobt. Er tritt damit die Nachfolge von Peter Nemeth an, der 18 Jahre lang an der Spitze stand.
Die Wachablöse erfolgte bei einer Sondersitzung des Wirtschaftsparlaments. Wirth war bisher Bundesinnungsmeister der Elektro-, Alarm-, Gebäude- und Kommunikationstechniker. In seiner Antrittsrede betonte er, dass er sofort mit der Arbeit beginnen werde: „Die Wirtschaftskammer ist gut aufgestellt und der Garant für eine schlagkräftige Vertretung der Wirtschaft im Burgenland.“ Der neue Präsident will umgehend eine Tour durch das Land machen und mit möglichst vielen Unternehmern das Gespräch suchen. „Für mich ist das Burgenland das Land der Möglichkeiten für Unternehmen und das soll es auch bleiben. Wer will, der kann“, betonte Wirth. Ein besonderes Anliegen ist für ihn auch die Lehrlingsausbildung und die Bekämpfung des Facharbeitermangels.
Volle Unterstützung von Mahrer
Die Angelobung des neuen Präsidenten erfolgte durch den Präsidenten der Wirtschaftskammer Österreich, Harald Mahrer. Er dankte dabei auch dessen Vorgänger Peter Nemeth, der mit dem „Großen Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“ ausgezeichnet wurde. Dem neuen burgenländischen Wirtschaftskammer-Chef sicherte Mahrer seine volle Unterstützung zu: „Die Bekämpfung des Arbeitskräftemangels und die Transformation der Wirtschaft werden prägend für die Arbeit der kommenden Jahre sein.“
Nemeth streute seinem Nachfolger ebenfalls Rosen: „Er kann die Menschen mit seinen Ideen begeistern und weiß, wie man Projekte erfolgreich in die Tat umsetzt.“ Zugleich bedankte sich Nemeth bei Funktionären und Mitarbeitern.
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