Kampf dem illegalen Glückspiel! Die Finanzpolizei vernichtete nun auf einem Salzburger Schrottplatz 74 Spielautomaten - die Geräte wurden bereits im Frühjahr beschlagnahmt. In den Automaten fanden die Ermittler bei der Verschrottung noch knapp 4000 Euro Bargeld.
Die Ermittler haben es im Kampf gegen das illegale Glücksspiel oft schwer: Die Lokale sind nicht nur mit Abwehrmechanismen gegen Kontrollen gesichert, oft finden sie sich auch gut versteckt hinter Spiegel- und Tapetentüren. Laut Finanzpolizei verlagert sich das illegale Glücksspiel immer mehr in Privatwohnungen Oftmals werden in den Lokalen geheime Ausgänge errichtet, um Spielern bei Kontrollen unerkannt zur Flucht zu verhelfen.
Darüber hinaus sind praktisch sämtliche Glücksspielbetriebe mittlerweile sogenannte Klingellokale, die mit Videoüberwachung gesichert sind und nur für Stammkundschaft geöffnet werden. Die Finanzpolizistinnen und -polizisten müssen Türen daher oft zwangsweise öffnen, wobei die Betreiber diese Zeit dazu nutzen, die Geräte vom Netz zu nehmen und somit die Kontrollen zu erschweren. In den Spielerlokalen sind auch häufig Nebel- oder Reizgasanlagen eingebaut, um die Kontrollen zu erschweren.
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