Pramac-Pilot Jorge Martin hat das MotoGP-Rennen in Motegi gewonnen. Nach etwas mehr als der Hälfte des Rennens wurde der Grand Prix von Japan wegen Starkregens abgebrochen. Ein Restart war nicht möglich, Martin stand somit als Sieger fest. Zweiter wurde Francesco Bagnaia (Ducati), auf Rang drei landete Honda-Superstar Marc Marquez.
Es war ein skurriles Rennen in Motegi: Aus dem Nichts verkündete die Rennleitung, dass für die Hälfte der Renndistanz nun doch die volle Punktzahl vergeben wird. Die Fahrer waren zu diesem Zeitpunkt gerade am Weg zurück an die Box, nachdem ein Restart abgeblasen worden war. Kurios: Erst ärgerte sich Martin, doch dann erfuhr der Spanier, dass er als Sieger feststand. Großer Jubel war die Folge - hier zu sehen im Video:
Hier der Endstand:
WM-Kampf spitzt sich zu
Martin hat nach seinem Erfolg nur noch drei Punkte Rückstand auf WM-Leader Bagnaia. Der Kampf um die Krone in der MotoGP spitzt sich zu.
„Zum Glück sind alle gesund geblieben“
„Ich wollte ein gutes Resultat, ich habe mich gut gefühlt, ich konnte einige überholen und gewinnen. Es war einfach zu gefährlich, weiterzufahren. Zum Glück sind alle gesund geblieben“, sagte Martin nach seinem dritten MotoGP-Saisonsieg bzw. den Sprint dazugerechnet dem dritten Double.
„Ich bin froh, dass es so ausgegangen ist, ich bin glücklich. Weiterzufahren, war einfach zu riskant“, meinte Bagnaia, der sich auch über sein erstes Podium auf Regenreifen freute.
Binder stürzt
Bester KTM-Pilot war der Australier Jack Miller auf Platz sechs. Der Südafrikaner Brad Binder, am Vortag im Sprint auf KTM Zweiter hinter Martin, schied nach einem Sturz bereits früh aus. Die Fahrer hatten gleich nach der Startrunde einen Bikewechsel vorgenommen, nachdem es mit Rennstart zu regnen begonnen hatte.
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