Eine Wissenschafterin ist Vorbild für neugierige Schüler und Studenten.
Katharina Polanec empfängt in der Eingangshalle von Schloss Urstein. Zwischen Konferenztischen und Computern stehen dort auch eine Couch, Holztische und 3D-Drucker. Denn seit 2020 beherbergt das Schloss das Josef-Ressel-Zentrum (JRZ) der Fachhochschule (FH). Dort tüftelt die Wissenschafterin mit anderen Forschern sowie Studenten und Schülern. Nun ist das Schloss ein Forschungscampus, auf dem mit Unternehmen zusammengearbeitet wird.
Trotz Interesse war sie zu Beginn überfordert
Dass Polanec am JRZ landete, war eher Zufall. Schon immer interessierte sich die Salzburgerin für „alles mit Technik“: „Als Kind wollte ich wissen, wie das Innere einer Maschine funktioniert.“ Sie studierte Informationstechnik und Systemmanagement an der FH und suchte nach einer praktischen Anwendung. Im dritten Semester bewarb sie sich bei Christian Neureiter für einen Nebenjob.
Der Dozent stellte sie als studentische Mitarbeiterin ein. „Ich konnte nicht programmieren und war anfangs überfordert“, erzählt die Diplomingenieurin. Nun erforscht die 25-Jährige im Erdgeschoss des Schlosses - vereinfacht gesagt - wie ein Mechaniker bei der Entwicklung von Systemen eines Autos besser mit dem Informatiker zusammenarbeitet.
Damit ist sie für die Ferialpraktikanten Noah und Florian ein Vorbild: Die stehen schon in den Startlöchern für eine Nachwuchskarriere im IT-Bereich.
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