Nach erfüllter Pflichtaufgabe in Lustenau lenkt Fußball-Meister Red Bull Salzburg den Blick wieder auf die Champions League. Am Dienstag ist Real Sociedad an der Salzach zu Gast.
Beim Gastspiel im Ländle ließ Meister Salzburg am Wochenende nichts anbrennen. 4:0 siegten die Mannen von Trainer Gerhard Struber bei Liga-Schlusslicht Austria Lustenau und behaupteten damit die Tabellenführung.
Der Fokus richtete sich unmittelbar nach Spielende im Reichshofstadion bereits auf die Königsklasse. Am Dienstag (18.45, live auf Sky) gastiert Real Sociedad am zweiten Spieltag der Champions-League-Gruppenphase an der Salzach. Und die Bullen können nach dem überraschenden 2:0-Auswärtserfolg zum Auftakt bei Benfica Lissabon einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale tätigen.
Die Vorfreude bei den Spielern ist riesig. „Ich bin total heiß darauf“, strahlt „Zauberfuß“ Luka Sucic, der nach überstandener Verletzung immer besser in Form kommt. „Von diesen Spielen kriegst du nie genug. Das ist das Geilste für einen Fußballer, dafür lebt man“, wird er euphorisch.
Struber: „Eine zache Geschichte“
Ins selbe Horn bläst auch Stürmer Roko Simic, der sich zuletzt in starker Verfassung präsentierte und in Lissabon wie auch in Lustenau traf. „Jeder Spieler weiß um die Bedeutung der Champions League“, meint der Sohn von Milan-Legende Dario Simic. „Wir erwarten ein sehr hartes Spiel.“
In dem die Bullen möglicherweise auf einen Schlüsselspieler verzichten müssen. Hinter dem Einsatz des Dänen Mads Bidstrup steht ein dickes Fragezeichen. In Lustenau musste er frühzeitig ausgewechselt werden. Gestern konnte er nicht mit der Mannschaft trainieren, sondern wurde intensiv am lädierten Bein behandelt.
„Wir hoffen, dass es sich ausgeht“, meint Struber und weiß, dass Bidstrup kaum zu ersetzen wäre. „Er gibt der Mannschaft ein unverkennbares Profil im Umschalten, ist ein Pressing-Monster und ein Prototyp unserer Idee. Es wäre eine ganz zache Geschichte für uns, sollte er wirklich ausfallen.“
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