Uringestank, Vandalismus und Diebstahl: Die Bewohner eines Gemeindebaus in Wien-Floridsdorf sind verzweifelt, zwei Jugendliche aus der Nachbarschaft stehen unter Verdacht.
In Stiege 22 der Siedlung Autokaderstraße 3-7 herrschte viele Jahre lang Eintracht. Überwiegend ältere Menschen wohnen hier. Das änderte sich, als vor zwei Jahren eine Familie aus Nahost einzog. Von Beginn an gab es Krach, erzählt eine Bewohnerin, die aus Angst vor Übergriffen anonym bleiben will. Im vergangenen Jahr wurde ihr im Haus zweimal das Fahrrad gestohlen.
Stiegenhaus als öffentliche Toilette
Und auch die Kellerabteile wurden mehrmals aufgebrochen und ausgeraubt. Vor Kurzem erst wurde auch die Eingangstür demoliert, sodass das Stiegenhaus jetzt offen stehe. Jedes Mal wieder habe man die Polizei gerufen, die Suche nach den Tätern blieb bislang aber erfolglos. Genauso wie die Suche nach dem „Ekel-Phantom“. Seit geraumer Zeit wird das Stiegenhaus als öffentliche Toilette missbraucht. „Gerade im Sommer ist der Uringestank unerträglich“, beklagt die Mieterin.
Wiener Wohnen sagt dazu: „Wir wissen von einem Fahrraddiebstahl, das Türschloss wurde zuletzt im Juli getauscht. Das Nachbarschaftsservice wohnpartner ist bereits eingeschaltet und versucht zwischen den Parteien zu vermitteln.“
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