Sitzen in Gaza fest
Schottlands Premier bangt um Schwiegereltern
Der schottische Regierungschef Humza Yousaf bangt um seine Schwiegereltern, die im Gazastreifen festsitzen. Yousaf kritisiert auch das scharfe Vorgehen der israelischen Regierung gegen die Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet.
Den Evakuierungsaufruf seitens der israelischen Armee bezeichnet der Politiker der Schottischen Nationalpartei, der pakistanische Wurzeln hat, als „Kollektivstrafe“, gegen die die internationale Gemeinschaft „einschreiten muss“.
Schwiegermutter in Tränen: „Wo bleibt Menschlichkeit?“
Yousaf lud einen Clip seiner Schwiegermutter aus dem Ort Deir Al-Balah auf X (vormals Twitter) hoch. „Jeder aus Gaza bewegt sich dorthin, wo wir sind“, sagt Elizabeth El-Nakla in dem Video. „Eine Million Menschen, kein Essen, kein Wasser - und trotzdem werden sie beim Verlassen bombardiert.“ El-Nakla betont: „Wo bleibt die Menschlichkeit? Wo sind die Herzen der Menschen auf der Welt, die dies heutzutage zulassen? Möge Gott uns helfen, auf Wiedersehen.“
Britische Kriegsschiffe in die Region entsandt
Der britische Verteidigungsminister hingegen signalisiert Unterstützung für das israelische Vorgehen. Die israelische Warnung an die Zivilbevölkerung stehe in starkem Kontrast zum terroristischen Überfall der islamistischen Hamas auf Südisrael, sagte Shapps am Freitag dem Sender Sky News. „Sie verfolgen diese Terroristen, und wir respektieren völlig das Recht Israels, dies zu tun.“ Wie bereits berichtet, hat die Regierung in London Schiffe der Royal Navy ins östliche Mittelmeer entsandt und unterstützt Israel auch mit Aufklärungsflügen. Auch ein US-Flugzeugträger befindet sich bereits dort.
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