Der Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste hat am 3. Oktober 2023 Karl-Heinz Strauss zu ihrem neuen Präsidenten gewählt.
Die Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste wurde 1979 von Kontrollbank-Chef Helmut Haschek mit dem Anliegen geründet, Museen zu unterstützen, junge Künstler zu fördern und die Allgemeinheit, damals mehr musik- als kunstinteressiert, den bildenden Künsten näherzubringen.
Nach vierzehn erfolgreichen Jahren und dem vorzeitigen Tod des Gründungspräsidenten übernahm Siegfried Sellitsch, Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung, die Präsidentschaft und führte sie in den folgenden dreißig Jahren an die Spitze der heimischen Fördervereine. Eine Fülle von Kunstwerken, von alten Meistern bis zu zeitgenössischen Künstlern, konnte für die Partnermuseen der Gesellschaft erworben werden, Hunderte von jungen Künstlern erhielten durch Ankäufe und Förderungen einen ersten Ankick zum Erfolg, und die Zahl der Mitglieder wuchs auf beeindruckende 6500 Personen, die in Vorträgen, Führungen, auf Kunstreisen, Kunstmessen, bei Galerie- und Atelierbesuchen und vielen anderen Events ihre Liebe zur bildenden Kunst entdecken oder intensivieren konnten.
Nun bricht mit dem neuen Präsidenten Karl-Heinz Strauss, CEO und Miteigentümer der PORR AG und UBM Development AG, eine neue Ära an. Der Werdegang von Strauss, der nach Abschluss der HTL für Tiefbau an der Harvard University und an der Management Business School in St. Gallen studierte und ein MBA-Programm an der IMADEC University in Wien abschloss, garantiert eine erfolgreiche Weiterführung der Gesellschaft. Bis zum Jahr 2000 war er in verschiedenen Funktionen bei der Raiffeisen Zentralbank tätig - unter anderem in den Bereichen Bau und Immobilien. Danach gründete er die Strauss & Partner Immobilien GmbH, zu deren bekanntesten Projekten das EURO PLAZA am Wienerberg zählt. Im September 2010 übernahm er den Vorstandsvorsitz der PORR AG. Die Management-Fähigkeiten von Karl-Heinz Strauss, seine Kontakte zu Wirtschaft und Industrie, gekoppelt mit seiner Liebe zur Kunst und mit dem Willen, die Kunst tatkräftig zu unterstützen, sind ideale Vorzeichen für die Entwicklung der Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste während der kommenden Jahrzehnte.
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