In der heutigen Ausgabe des Gesundheitsmagazins befragt krone.tv Moderatorin Raphaela Scharf den Chef der österreichischen Gesundheitskasse Dr. Andreas Krauter über eine weitverbreitete Krankheit, die nicht nur ältere Personen betrifft: Rheuma. Was Rheuma genau ist, welche Prozesse im Körper sich dabei abspielen und was man dagegen tun kann, erfahren Sie im krone.tv Talk.
Schmerzen und Einschränkungen der Beweglichkeit sind sehr eng mit der Krankheit Rheuma verbunden. Für Mediziner ist Rheuma ein Sammelbegriff für verschiedene Krankheitsbilder, zu denen unter anderem Arthritis, Polymyalgia rheumatica, Gicht gehören. Betroffene leiden dabei an Einschränkungen in der Beweglichkeit der Gelenke durch Entzündungen in den Gelenken, was Schmerzen verursacht. Rheumatische Erkrankungen können aber auch die inneren Organe attackieren.
Das sind Symptome von Rheuma Geschwollene Gelenke, an denen Knoten entstehen, die die Bewegung für längere Zeit einschränken, sind erste Anzeichen für eine rheumatische Erkrankung. Dies kann bereits im jungen Alter auftreten. In solchen Fällen sollten sich Betroffene an einen Allgemeinmediziner wenden, der erste therapeutische Schritte einleiten kann.
Dr. Andreas Krauter von der Österreichischen Gesundheitskassa
(Bild: krone.tv)
Wer von Rheuma betroffen ist Von Rheuma können Menschen aller Altersgruppen betroffen sein. Während bei jüngeren Menschen eher entzündliche Prozesse in den Gelenken entstehen, sind bei älteren Menschen Abnutzungen der Gelenke, meist in Form von Arthrosen und Arthritis, häufiger anzutreffen. Bestimmte rheumatische Erkrankungen können jedoch verstärkt bei bestimmten Geschlechtern auftreten.
„Wir haben Unterschiede bei Männern und Frauen. Es gibt bestimmte Erkrankungen die häufiger bei Frauen auftreten wie Fibromyalgie und die häufiger bei Männern auftreten wie der Morbus Bechterew.“
Dr. Andreas Krauter
Die Diagnose Rheuma wird von einem Spezialisten im Rahmen einer klinischen Untersuchung festgestellt. Hierbei wird die Krankheitsgeschichte des Patienten betrachtet und Blutwerte analysiert. Auch eine genetische Disposition kann eine Rolle spielen, weshalb auch die familiäre Krankheitsgeschichte wichtig sein kann.
So wird Rheuma behandelt Die Behandlungsmethoden reichen hierbei von Bewegungstherapien, Kur, Rehabilitationen oder medikamentöse Behandlungen. Die einfachste Behandlungsmethode ist hierbei die Verwendung von entzündungshemmenden Medikamenten. Aber auch Immuntherapien sind mittlerweile eine wirkungsvolle Behandlungsmethode. Alle Behandlungsmethoden haben als Ziel, dass der entzündliche Prozess in den Gelenken unterbrochen wird und damit die Krankheit gestoppt wird.
„Rheuma kann uns alle betreffen“, meint Dr. Andreas Krauter.
(Bild: krone.tv)
So können Sie vorbeugen Bewegung ist das A und O zur Vorbeugung von Rheuma. Auch starkes Übergewicht kann die Entwicklung von rheumatischen Krankheiten fördern, genauso wie das Rauchen. Mediterrane Diäten können zudem dazu beitragen, den Ausbruch von Rheuma und rheumatischen Krankheitsbildern hinauszuzögern. Was Dr. Andreas Krauter von der Österreichischen Gesundheitskasse sonst noch zum Thema Rheuma zu sagen hat, erfahren Sie im Video.
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