Rinder „von der Hoad“

Illmitzer „Salzochse“ erobert den ersten Bezirk

Burgenland
01.01.2024 12:30

Die „Bio-Rinder von der Hoad“ sind von Mai bis Ende Oktober auf der Weide. Ein Umstand, den man auch im Fleisch schmeckt. Das wiederum wurde sogar im ersten Bezirk in Wien bemerkt. Dort bekommt man jetzt nämlich auch den „Salzochsen“ der Fleischhackers. 

Mario und Christina Fleischhacker haben vor acht Jahren in dritter Generation die Rinderzucht der Familie in Illmitz übernommen. Sie züchten Limousin-Rinder: Eine Rasse, die ursprünglich aus Frankreich stammt und sich im Seewinkel tierisch wohl fühlt.

 Die Rinder sind von Anfang Mai bis Ende Oktober auf der Weide, den Rest des Jahres stehen sie in einem offenen Stall. Sie sind Teil des Beweidungskonzeptes des Nationalparks Neusiedler See – Seewinkel und für die Landschaftspflege unabdingbar.

„Unsere Muttertiere werden bis zu 18 Jahre alt“, weiß Fleischhacker. Geschlachtet werden nur Kalbinnen, die noch nicht geworfen haben und mindestens 24 Monate alt sind. Verkauft wird das Fleisch einmal im Monat auf Vorbestellung im eigenen Hofladen bei den Fleischhackers zuhause.

Jüngstes Kind: der „Salzochse“ 
Seit zwei Jahren gibt es im Sortiment ein ganz besonderes Produkt. Nämlich den sogenannten „Salzochsen“. Es handelt sich dabei um die männlichen Tiere, die auf die Welt kommen. Sie wurden anfangs verkauft. „Das hat mich aber von Anfang an gestört, jetzt bleiben sie wie unsere Kalbinnen, rund 24 Monate bei uns.“

Durch das besondere Futter - die Weiden im Nationalpark sind besonders salzhaltig - und die Tatsache, dass Ochsen langsamer wachsen, ergibt sich eine besondere Fleischqualität, eben die des „Salzochsen“. „Man schmeckt den Unterschied.“, verspricht der Illmitzer. Das besondere Produkt ist vor rund einem Jahr auch den Verantwortlichen von Billa Corso, der Premiumvariante der Supermarktkette, aufgefallen. Seitdem gibt es in den drei Filialen im ersten Bezirk den Salzochsen exklusiv zu kaufen.

Marktmanager Erich Freund mit Mario Fleischhacker. (Bild: Fleischhacker)
Marktmanager Erich Freund mit Mario Fleischhacker.

Erst vor kurzem war Mario Fleischhacker wieder in Wien, um mit Marktmanager Erich Freund zu plaudern. Dieser ist sehr zufrieden. „Die Partnerschaft mit unseren Lieferanten ist mir wichtig. Die Geschichte hinter jedem Produkt unseren Kunden näherzubringen, funktioniert nämlich nur, wenn ich weiß, wo es herkommt und wer dahinter steht. Dabei ist Qualität immer an erster Stelle. So auch beim Seewinkler Biorind, man schmeckt, dass es mit Liebe gemacht ist“.

Aber doch ein kleiner Tipp: Auf Bestellung bekommt man das Fleisch auch direkt beim Bauern in Illmitz! (vonderhoad.at)

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