Trotz krasser Überlegenheit der Standfest-Elf auf dem Rasen reichte es daheim gegen den LASK nur für ein torloses Unentschieden. Dabei ließen die Vorarlberger gegen blasse Gäste eine Vielzahl an hochkarätigen Torchancen aus.
Das Duell der im Frühjahr noch sieglosen Teams Altach und LASK begann mit Abtasten auf beiden Seiten. Die konsequente Abwehrarbeit war wichtiger als riskantes Spiel in Richtung gegnerisches Tor.
Nach einer Viertelstunde gab die von Roman Wallner gecoachte Standfest-Elf die Zurückhaltung auf und nutzte die Unsicherheiten im LASK-Spiel bis zur Pause zu vielen Vorstößen, die zwar mit neun Torschüssen, aber - wegen deren Ungefährlichkeit bzw. Ungenauigkeit (Fadinger, Koller, Gebauer) - ohne Torerfolg endeten. Die Linzer überließen der Heimmannschaft die Initiative und warteten auf Kontermöglichkeiten, die ihnen die Altacher bis zum Pausenpfiff aber nicht angeboten haben.
Die Halbzeitbilanz: 9:0 Torschüsse, 0:0 Tore
Veränderte Linzer
Nach der Pause kamen die Linzer mit einer veränderten und deshalb auch besseren defensiven Rollenaufteilung aufs Feld. Der vor der Pause starke Gebauer wurde besser abgeschirmt, die Altacher Angriffe wurden weniger. Für Gebauer rückte Nuhiu mehr ins Blickfeld, bei zwei Kopfballchancen verfehlte der Stürmer das Ziel nur knapp.
Fadinger ärgerte sich
Damit blieb es letztlich bei einem torlosen Unentschieden, das den Linzern schmeichelte. Aber auf der anderen Seite zeigte das Spiel gegen die harmlosen Gäste neuerlich die Schwächen in der Offensive auf. „Ich muss das 1:0 machen, dann schaut es anders aus. Aber irgendwann wird der Knopf aufgehen und wir werden für solche Spiele belohnt“, meinte Lukas Fadinger nach dem 0:0 gegen den LASK.
12:3 Schüsse für Altach untermauern die Überlegenheit der engagierten Rheindörfler. Die gab es aber auch schon in den letzten erfolglosen Spielen.
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