Seit Jahren herrscht in der Volksschule im Kremser Stadtteil Egelsee (NÖ) akuter Sanierungsbedarf. Passiert ist trotz mehrerer politischer Willensbekundungen bislang allerdings zu wenig. Erst kürzlich tropfte es sogar nass von der Decke. Im Gemeinderat sprach man dem Thema aber nicht einmal die Dringlichkeit zu.
Vor bald einem Jahr hat sich der Kremser Gemeinderat zum Erhalt der Volksschule im schönen Stadtteil Egelsee bekannt. Das Gebäude ist in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Passiert ist seit dem sogenannten Grundsatzbeschluss grundsätzlich allerdings nur wenig. Laut der ÖVP wurden weder budgetäre Mittel, noch Entwicklungsplanungen für die konkrete Absicherung der Volksschule im Masterplan Bildung integriert. Erst kürzlich spitzte sich die Lage zu. Mitte Mai kam es zu einem Wassereintritt im Eingangsbereich und Garderobenraum der Volksschule.
Dringlichkeitsantrag abgeschmettert
Die Garderoben auf der Wand zwischen dem Altbestand und dem Zubau mussten unverzüglich geräumt werden. Auch der Zählerkasten war vom Wassereintritt betroffen. Schon im Jahr 2023 war eine Klasse im Obergeschoß wochenlang nicht nutzbar, da es aufgrund einer feuchten Decke einen Verdacht auf Schimmelbildung gegeben hat.
„Diese Beispiele zeigen, es besteht akuter Handlungsbedarf“, heißt es aus der städtischen ÖVP. Ein entsprechender Dringlichkeitsantrag der Egelseer Stadträtin Bernadette Laister in der Gemeinderatssitzung Ende Mai wurde allerdings abgeschmettert. SPÖ und FPÖ stimmten dagegen.
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