Es ist eine sehr österreichische Geschichte, die sich dieser Tage in Lenzing in Oberösterreich zugetragen hat. Dort haben die Bewohner einer vor 27 Jahren errichteten Siedlung einen Brief der Energie AG bekommen. Der Inhalt war ein Schock und sorgt für Ärger bei den Anwohnern. Das Unternehmen kündigte nämlich die Wärmelieferverträge – und das aus heiterem Himmel.
Das Kuriose: Die Siedlung heizte 27 Jahre lang mit einem Provisorium. Bei der Errichtung ging man davon aus, dass man künftig mit Fernwärme heizen würde. Bis allerdings genug Endkunden vorhanden waren, wurde über eine Stromdirektheizung für wohlige Wärme gesorgt. In den vergangenen 27 Jahren wurde das Provisorium dann immer wieder um fünf Jahre verlängert. Nun zog die Energie AG ihren Kunden allerdings den Stecker, kündigte das Provisorium auf.
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