Die Presse geht mit den Engländern nach ihrem lustlosen Auftritt gegen Serbien (1:0) hart ins Gericht. Hier ein Auszug der internationalen Pressestimmen:
Großbritannien:
„Daily Mail“: „Es ist schwer zu sagen, wo Jude Bellingham in Gelsenkirchen gegen Serbien gespielt hat. ‘Überall‘ würde es wahrscheinlich gerade so treffen. England begann seine EM-Kampagne mit einem Sieg, aber Bellingham war so gut, dass er sie in den Schatten stellte.“
„The Athletic“: „England startet mit einem Sieg in die Euro 2024, aber es gab das bekannte Problem des Kontrollverlusts.“
„BBC“: „Der Sieg war genau das, was Trainer Southgate wollte, aber er war bei weitem nicht perfekt, denn England tat sich schwer damit, ein arbeitsames, aber einfallsloses Serbien auszuschalten. (...) Fürs Erste wird Southgate mit dem Sieg zufrieden sein, aber es gibt noch viel zu tun.“
„The Guardian“: „Jude Bellingham beschert England einen siegreichen Start, doch Serbien bringt Southgate ins Schwitzen. (...) Es war ein nervenaufreibende zweite Hälfte, ein völliger Kontrast zur Freude und dem Handeln in der ersten Halbzeit, verkörpert durch Jude Bellingham. (...) Bellingham war vor der Pause der Star gewesen, eine berauschende Mischung aus Aggressivität und Schärfe, und auch wenn die Mannschaftsleistung alles andere als perfekt war, bedeutete das Ergebnis alles. Die Sorgen vor dem Turnier waren zahlreich gewesen. Die Fitness. Spieler auf falschen Positionen. Die Last der Favoritenrolle. England hat jetzt eine Basis, auf der es aufbauen kann.“
„The Sun“: „Von Bell gerettet. Brillanter Bellingham beschert den Three Lions einen perfekten Start in die EM 2024. Wir waren daran gewöhnt, Jude Bellingham mit anderen englischen Fußballern zu vergleichen. Mit Wayne Rooney 2004, mit Paul Gascoigne 1990. Aber darüber sind wir jetzt hinaus. Bellingham ist nicht zu vergleichen mit irgendeinem anderen Spieler, der für die Three Lions im vergangenen halben Jahrhundert gespielt hat. (...) Bellingham zu sehen ist eher wie Zeuge der Pracht eines Muhammad Ali oder Tiger Woods in deren Hochphase zu sein.“
Frankreich:
„L‘Equipe“: „Ohne vor Freude zu brüllen: Auch wenn es ihnen gelang, sich durchzusetzen, lieferten die Three Lions insgesamt eine enttäuschende Leistung ab, die vor allem durch einen Rückgang der Intensität in der zweiten Halbzeit gekennzeichnet war.“
„RMC Sport“: „Der allgegenwärtige Torschütze Jude Bellingham führte England am Sonntag zum ersten Erfolg gegen Serbien (0:1). Nicht ohne in der Schlussphase des Spiels zu zittern, übernahmen die Engländer die Führung in der Gruppe C.“
Spanien:
„Marca“: „Bellingham und sonst wenig. Bei der Europameisterschaft debütierte er für England, wie schon bei der letzten Weltmeisterschaft, mit einem Kopfball nach einer Vorlage von Saka, der in einem schwachen Spiel gegen eine wenig gefährliche serbische Mannschaft alle drei Punkte einbrachte.“
„AS“: „Jude Bellingham trägt und bewegt sich wie eine „10“, schießt Tore wie eine „9“, arbeitet wie eine „4“ und ist mit der Erlaubnis von Harry Kane der Anführer ohne Armbinde der englischen Nationalmannschaft.“
Schweiz:
„Blick“: „Bellinghams Kopfball-Kracher lässt Engländer jubeln. Durchatmen bei den Three Lions! Die Engländer zittern sich auf Schalke gegen Serbien zum Auftaktsieg. Für die ersten drei Punkte an der EM reicht eine gute Startphase.“
„Tagesanzeiger“: „Müder Kick? Die Engländer schunkeln trotzdem mit. Die Mannschaft von Gareth Southgate beginnt gegen Serbien stürmisch. Doch nach dem frühen Tor des 20-jährigen Jude Bellingham zeigt sie kaum mehr Interesse an einem Spiel.“
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