Eine ungewöhnliche Erfahrung haben Badegäste in Rhode Island gemacht: Tausende Libellen flogen am Samstag über den Strand von Misquamicut im kleinsten US-Bundesstaat Rhode Island. Die Menschen erschraken und versteckten sich unter Decken.
„So etwas habe ich in meinem Leben noch nie gesehen“, sagt eine Strandbesucherin. Auf einer Videoaufnahme ist der Himmel zum Teil schwarz vor lauter Libellen. Sie scheinen immer schneller zu fliegen. „Oh, mein Gott. Das ist verrückt“, sagt jemand. Ein Teil schreit.
Manche verstecken sich unter Decken. Andere Strandbesucherinnen und Strandbesucher bleiben wiederum komplett ruhig, lachen und fotografieren den Libellenschwarm.
Hier sehen Sie die Videoaufnahme.
Nach wenigen Minuten vorbei
Der Vorfall dauerte nur wenige Minuten. Wie es dazu kommen konnte, ist bisher unklar. Strandbesucherin Nicole Taylor bezeichnete das Erlebnis als „sehr seltsame Erfahrung.“ Auf der Plattform X schreiben Nutzerinnen und Nutzer unter anderem von einem „schlechten Zeichen“, „einer guten Sache“, weil Libellen Moskitos fressen würden, oder schlicht, dass sie überrascht seien, dass nicht mehr Menschen panisch reagiert hätten.
Beißen nicht
Libellen stechen oder beißen Menschen üblicherweise nicht, wie auch auf X richtig angemerkt wird. Sie ernähren sich hauptsächlich von Insekten wie Stechmücken und Mücken. Einige Arten brüten im Juli und August, darunter auch die Grüne Heidelibelle, die in Rhode Island vorkommt.
Rhode Island ist Teil der Region Neuengland und der kleinste Bundesstaat der USA. Den Namen hat er von einer Insel, die Küstenlinie ist fast 800 Kilometer lang.
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