Mit „maximaler Wucht“ stach Ahmed A. (27) auf einen Landsmann ein. Fünfmal. Jeder Stich wäre tödlich gewesen. Und er wollte einen zweiten Somalier abstechen, der aber entkam. Beim Geschworenenprozess in Salzburg sagt er nur eines: „Ich bin schuldig. Es tut mir leid.“
Das Landesgericht am Mittwoch, 9.30 Uhr. Zwei Justizwachebeamte führen den Angeklagten in Handschellen zum Stuhl in der Mitte des Schwurgerichtssaales. Zuerst befragt der Vorsitzende Markus Hanl die persönlichen Daten von Ahmed A. (27): Obdachlos, arbeitslos, einkommenslos und kriminell. Sechs einschlägige Vorstrafen hat A. bereits, dreimal war er schon im Gefängnis – erst am 5. Jänner hatte er seine Zelle verlassen. Und in der Nacht auf den 1. Februar hat er in Salzburg-Lehen fünfmal mit einem Messer zugestochen: auf einen Landsmann, der Familie und mehrere Kinder hat.
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