Im Gegensatz zu den gescheiterten Mitfavoriten Carlos Alcaraz (2. Runde) und Novak Djokovic (3. Runde) hat Jannik Sinner souverän den Einzug ins Achtelfinale der Tennis-US-Open fixiert. Der Weltranglistenerste bezwang den Australier Christopher O‘Connell am Samstag in nur 1:53 Stunden mit 6:1,6:4,6:2 und ist nun ein noch größerer Titelfavorit, als er es zu Turnierbeginn ohnehin schon war. Als nächste Hürde wartet Tommy Paul (USA-14) oder Gabriel Diallo (CAN).
„Es war ein großartiges Match. Mein Aufschlag war wirklich gut, ich bin sehr zufrieden“, sagte Sinner, nachdem er zuvor seinen ersten Matchball verwertet hatte. In der gesamten Partie ließ der Südtiroler keinen einzigen Breakball zu, das dank einer starken Aufschlagleistung mit 15 Assen. Mit einem Selbstläufer auf dem Weg zu seinem ersten US-Open-Triumph rechnete der 23-Jährige nicht. „Alles kann passieren in diesem Sport. Ich versuche, auf meiner Seite des Netzes zu bleiben“, betonte Sinner. Sollte er in Flushing Meadows triumphieren, wäre es sein zweiter Grand-Slam-Erfolg nach jenem bei den Australian Open Anfang des Jahres.
Österreicher aus dem Turnier
Das Match gegen O‘Connell war sein dritter sportlicher Auftritt nach Bekanntwerden des Doping-Wirbels um ihn. Nach zwei positiven Tests auf das verbotene anabole Steroid Clostebol im März war der Italiener nach Angaben der verantwortlichen Tennis-Agentur Itia kurz vor den US Open von einem unabhängigen Gericht freigesprochen worden. Die Erläuterung von Sinner, dass das verbotene Mittel durch eine Massage versehentlich in seinen Körper gekommen sei, wurde als schlüssig angesehen.
Aus österreichischer Sicht verabschiedete sich mit Alexander Erler der letzte Beitrag. In der 2. Doppel-Runde setzte es mit dem Niederländer Matwe Midelkoop eine 3:6,6:7(5)-Niederlage gegen die topgesetzte spanisch-argentinische Paarung Marcel Granollers/Horacio Zeballos.
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