Moderatorin Sasa Schwarzjirg und Astrologin Lori Haberkorn begrüßen ab 28. September (einmal im Monat, zum Auftakt samstags und ab 27. Oktober jeweils sonntags um 16.00 Uhr in ORF2) prominente Gäste auf der Couch ihrer neuen Sendung. Die „Krone“ schaute per Interview vorab schon in ihre Sterne...
Simple Frage zum Start: Was erwartet die Zuseher von „Blick in die Sterne“?Sasa Schwarzjirg (SS): Der Name verrät es ja schon ein bisschen: Es wird ein sehr spannender Einblick in die Welt der Stars und der Sterne. Wir beleuchten nämlich Promis und denen ist es manchmal gar nicht so recht, wie sie Lori Haberkorn durchschaut. Und da kommt es auch regelmäßig zu Gänsehautmomenten.
Lori Haberkorn (LH): Mit der Astrologie kann man so viel mehr erkennen als nur das Sternzeichen, das wir in der Zeitung oftmals lesen. Das ist nur ein kleiner Teil von all den Planeten, die zusammen die Persönlichkeit formen. Aufgaben, Stärken, Berufung – man kann da sehr vieles lesen.
Für Sie, Frau Haberkorn, ist es im Gegensatz zu Frau Schwarzjirg die erste Show von so einem Format. Sie haben sich zwar in den sozialen Medien Ihre eigene kleine Bühne geschaffen, aber wie war der Sprung auf die quasi große TV-Bühne?
LH: Richtig gut, ich habe es mir auch drei Jahre lang manifestiert. Ich hatte damals wirklich diesen großen Traum, eine eigene Astro-Show zu machen, weil ich einfach will, dass die Astrologie neu beleuchtet wird. Eben auch die junge Generation bewegt und man einen neuen Zugang bekommt, was für Möglichkeiten sie bietet. Da braucht man dann natürlich auch eine größere Fläche. Es hat ein Zeitchen gedauert, aber wenn man seine Wünsche manifestiert, dann gehen sie tatsächlich auch in Erfüllung.
Und was sagen die Sterne dazu?
LH: Bei mir steht tatsächlich in meinen Sternen, dass ich für die Bühne gemacht bin. Das ist schon auch in mir und ich liebe es, aber ich darf noch ein bisschen hineinwachsen. Das ist meine erste Show und bin nicht so ein Vollprofi wie die Sasa, aber ich genieße es total.
SS: Das macht auch die Atmosphäre von unserem schön durchdesignten Studio aus, das ist schon ein Wohlfühlfaktor. Lori muss nicht alleine in einer Greenbox stehen und moderieren. Die Gäste wurden auch gut ausgewählt. Da tut man sich alles in allem natürlich leichter.
LH: Das Studio ist wirklich unser Wohnzimmer und die Mannschaft unsere Familie.
Während Sie auf Ihre Sterne vertrauen, gibt es auch viele Skeptiker, was das Thema Astrologie anbelangt. Was sagen Sie denen?
LH: Ich verstehe es total. Ich hatte selbst eine Phase, in der ich alles hinterfragt habe und das ist auch gut und richtig so. Ich glaub das halt sehr oft ein falsches Bild von der Astrologie widergespiegelt wird. Etwa, dass nur unser Sternzeichen unsere Persönlichkeit ausmacht. Das ist natürlich Humbug, denn dann hätten wir nur zwölf verschiedene Persönlichkeiten auf der ganzen Welt. Da steckt viel mehr dahinter und wenn man sich etwas öffnet und dem eine Chance gibt, dann ist es meistens so, dass doch eine Frage entstehen und sich die Meinung ändert.
SS: Ich glaube es gibt einen großen Unterschied zwischen einer abgedruckten Lebensweisheit und einem hochprofessionellen Sternenbild, das sie auf die Uhrzeit, mit allen Sternen und Planeten errechnet. Wenn man in die Geschichte zurückschaut, sind – unter anderem - die größten Bauten, die wir auf dem Planeten haben, astrologisch ausgerichtet. Das hat schon eine jahrtausendelange Historie. Also wie gesagt: Es ist ein Riesenunterschied zwischen einer abgedruckten Lebensweisheit und einem maßgeschneiderten Horoskop. Und unsere Promis bekommen letzteres.
Wie waren deren Reaktionen?
SS: Sagen wir es so: Wir hatten mit den größten Skeptikern die größten Aha-Momente. Die haben dann gar nicht mehr aufgehört, die Lori mit Fragen zu löchern. Da war es dann meine Aufgabe, alle wieder einzufangen, denn wir haben leider nur 25 Minuten Sendezeit. In einer Sendung musste ich einige Moderationskarten überspringen, weil unsere Gäste schon alles vorweggenommen haben. Man muss also kein Astrologie-Experte sein, um das Thema spannend zu finden.
LHi: Mit Schauspielerin Lilian Klebow bin ich sogar dann noch beim Mittagstisch gesessen und wir haben dann auch Kontakte ausgetauscht. Also ich könnte mit den Gästen bis morgen dasitzen, weil es so viel zu erzählen gibt.
SS: Oder Kabarettistin Caroline Athanasiadis hat uns erzählt, dass sie vor ewigen Zeiten mal ein Horoskop für ihre Kinder hat erstellen lassen, wusste aber nicht, ob sie daran glauben soll. Ein paar Jahre später hat sie sie durchgelesen und es war eine Eins-zu-eins-Beschreibung ihres Sohnes. Das sind dann gruslige, aber schön gruslige Moment.
Apropos gruselig: Egal ob lebend oder bereits verstorben – wen würden Sie gerne auf Ihrer Couch begrüßen?
LH: Bei mir wären es drei Gäste. Ich bin ein großer Fan von Sängerin Florence Welch. Patti Smith wäre auch so eine wichtige Persönlichkeit. Und wen ich auch sehr spannend fände, ist Prinzessin Diana.
SS: US-Schauspieler Glen Powell, der darf mir alles erzählen, was er möchte – gerne auch oben ohne. (lacht) Und Oprah Winfrey. Sie hat so eine bewegende Geschichte, leider auch an Missbrauch, die ihr widerfahren sind. Dass man aus so einer geschwächten Position, so eine starke Persönlichkeit und eine Weltmarke wird und dann auch noch so vielen anderen Menschen hilft – das ist eine Urgewalt von einer Frau und die würde ich gerne kennenlernen.
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