Der Leichenfund wurde am Freitag gemeldet. Die Polizei und die Alpine Rettung konnten den Toten im Laufe des Abends unterhalb einer hohen Felswand bergen und ins Tal bringen. Zur Identifizierung wurde die Leiche ins Institut für Rechtsmedizin überführt.
Der 30-jährige Sportler mit Wohnsitz in der Schweiz hatte am 3. März gemeinsam mit einem 25 Jahre alten Begleiter einen Flug durch die Schattenbachschlucht geplant. Am Nachmittag wagten die beiden Männer dann den Sprung. Als der Jüngere gelandet war, konnte er den Österreicher weder in der Luft noch am Boden ausmachen, woraufhin er die Einsatzkräfte alarmierte.
Laut Augenzeugen hatte der Sportler beim Flug offenbar mit Problemen zu kämpfen gehabt, alles deutete auf einen Absturz des Mannes hin. Die Suche nach dem Vermissten musste schließlich zwei Tage später wegen Lawinengefahr ergebnislos eingestellt werden.
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