Ich bin mir nicht sicher, ob es sich hier wirklich um eine Kreation von VW-Ingenieuren und –Designern handelt oder nicht vielleicht doch um das Kind einer Affäre zwischen einem Audi R8 mit einem Golf.
Aber wir sind ja hier nicht im Animationskino. Also. Die Designstudie basiert auf dem GTI der siebten Generation. Das Designteam unter der Leitung von Klaus Bischoff zog die C-Säulen und Seitenschweller als eigenständige Karosserieelemente nach außen, um so Platz zu schaffen für die deutlich vergrößerten Spurweiten und eigens entwickelten 20-Zoll-Räder. Der 300 km/h schnelle "Design Vision GTI" wirkt trotz der extremen Modifikationen dank der präzisen Gestaltung nach den Grundlagen der Volkswagen Design-DNA derart homogen, als würde dieser "Über-GTI" schon morgen in einer Rennserie starten. Schön wär's jedenfalls, wenn er kein Einzelstück bliebe.
Vorn unter der Motorhaube arbeitet ein V6-Motor. Analog zum 2,0-Liter-Vierzylinder des Serien-GTI handelt es sich beim 3,0-Liter-Motor der Studie um einen TSI – also einen direkteinspritzenden Benziner mit Turboaufladung. In diesem Fall sind zwei Turbolader an Bord. Zwei motornah angeordnete Dreiwege-Katalysatoren optimieren das Emissionsverhalten. Der V6-TSI entwickelt ab 2.000min 500 Nm sowie ein maximales Drehmoment von 560 Nm von 4.000 bis 6.000min. Diese Kraft wird via Doppelkupplungsgetriebe auf die Vorder- und Hinterräder verteilt. Die Sprintzeit von 0 auf 100 wird mit 3,9 Sekunden angegeben, das Höchsttempo mit über 300 km/h.
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