Sie sind seit Tagen eingeschneit, doch 23 Gäste des Tan Hill Inn im nordenglischen Nationalpark Yorkshire Dales machen das Beste aus ihrer Situation. Ihre „Notlage“ versüßen sie sich mit Bier, Filmen, Kartenspielen und Tanzeinlagen in der hauseigenen Disco. Das sechsköpfige Personal feiert mit.
Das Tan Hill Inn befindet sich auf einem malerischen Berggipfel und gilt als höchstgelegenes Pub Englands. Doch ein Ausflug auf „ein Bier“ endete in einem unfreiwilligen, tagelangen Aufenthalt.
Der Hintergrund: 23 Wanderer waren von einem Schneesturm überrascht worden und in den am bekannten Wanderweg Pennine Way gelegenen Pub geflüchtet. Sie waren zuvor trotz einer Wetterwarnung zu einer Tour aufgebrochen.
Nun sitzen sie dort fest, doch „Notlage“ ist keine erkennbar. Mitsamt den sechs Angestellten des Pubs vertreiben sich die Gestrandeten die Zeit mit Filmen, Kartenspielen, Tanzen, Lesen und Schneemann bauen. Für den sonnenverwöhnten Australier Paul war es sogar der Erste seines Lebens, verriet der Pub (siehe Beitrag unten).
Auf dem Boden nächtigen müssen die Gäste übrigens nicht. Es gibt mehrere Zimmer, die den Wanderern zur Verfügung stehen.
Außerdem habe man Vorräte für einen Monat gebunkert, zudem Biervorräte für zwei Wochen gelagert, betonte der Pub, der aufgrund gewaltiger Neuschneemengen schon mehrmals von der Außenwelt abgeschirmt war. Dabei liegt das Lokal auf nur 528 Metern Seehöhe.
„Die Gäste haben keine Eile zu gehen, bis sich die Bedingungen hier oben verbessert haben“, heißt es auf Facebook. Das Bier fließe „in ausreichenden Mengen“, zitiert focus.de. Auf dem Account werden regelmäßig Aufnahmen der feiernden und tanzenden Gäste geteilt (siehe oben).
Solange es zu keinem Alkoholengpass kommt, wird sich an der guten Stimmung wohl auch nichts ändern ...
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