Marco Djuricin lässt Leidenszeit hinter sich, will mit den blutjungen Stripfingern jetzt den Klassenerhalt in Liga zwei schaffen. Der 32-Jährige nimmt die Youngsters im Frühjahr in die Pflicht.
„Für mich ist es der gleiche Weg wie damals zum Training. Nur, dass ich halt jetzt nicht mehr für die Austria, sondern Stripfing stürme“, lacht Goalgetter Marco Djuricin, der sich beim violetten Kooperationsklub eigentlich fit halten wollte, schließlich fix unterschrieb.
„Ich will den Jungen helfen“
„Der Wechsel freut mich total. Ich musste durch eine schwere Zeit.“ Damit meint der 32-Jährige sein jüngstes Intermezzo in der Slowakei bei Spartak Trnava. In der Conference League nahm das Unheil seinen Lauf, wurde eine verschleppte Herzmuskelentzündung diagnostiziert. „Ich war fast ein Jahr draußen“, so der Wiener, der sich durch David Alabas Kontakte bei den Bayern behandeln ließ, nun wieder voll fit ist. „Ich will den jungen Spielern helfen.“ Hilfe wird Stripfing im Zweitliga-Abstiegskampf brauchen. Vor allem im Angriff.
Die Marchfelder erzielten im Herbst am zweitwenigsten (14) Tore. „Das Team hat Potenzial. Mein Eindruck bisher war aber auch, dass vieles noch ein bisschen an Kinderfußball erinnerte, unnötige Fehler passierten.“ Die im „Keller“ sofort bestraft werden. „Alle sind gefordert. Die Jungen sollen eigentlich bei der Austria und nicht bei uns mittrainieren, müssen liefern.“
Stichwort Austria. Papa und Ex-Rapid-Coach Goran (stieg einst mit Stripfing in Liga zwei auf) schmeckte es gar nicht, wie die Veilchen seinen Sohn ausmusterten. Weswegen sein Wechsel zum Partnerverein überraschend kam. „Die Kritik hat mein Vater geäußert, nicht ich. Ich bin im Guten gegangen.“ Dass er das Toreschießen nicht verlernte, zeigte Marco in den Tests. In drei Spielen erzielte er fünf Treffer. „Ich bin voll fit, hab noch einiges zu geben.“ Neo-Coach Emin Sulimani detto. Djuricin: „Er bringt frischen Wind rein, hat einen klaren Plan. Wir können mit ihm die Kurve kriegen.“
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