Harte Worte: In einer Rede zum Holocaust-Gedenktag hat der israelische Staatschef Isaac Herzog den Vereinten Nationen vorgeworfen, im Kampf gegen Antisemitismus versagt zu haben.
„Anstatt ihren Zweck zu erfüllen und mutig gegen eine globale Epidemie von Jihadisten, Mördern und abscheulichem Terror zu kämpfen, hat diese Versammlung immer wieder ihren moralischen Bankrott offenbart“, schimpfte Herzog vor der UNO-Generalversammlung.
Mit Blick auf den Hamas-Großangriff auf Israel vom 7. Oktober 2023 mit über 1200 Toten meinte Herzog: „Wie ist es möglich, dass internationale Institutionen, die als Bündnis gegen die Nazis entstanden sind, antisemitischen, völkermörderischen Lehren nach dem größten Massaker an Juden seit dem Zweiten Weltkrieg ungehindert freien Lauf lassen?“
„Empörende Heuchelei und Schutz der Täter“
Institutionen wie dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) warf Herzog vor, sich für „empörende Heuchelei und den Schutz der Täter“ zu entscheiden. UNO-Generalsekretär António Guterres verurteilte in seiner Rede die „entsetzlichen Angriffe der Hamas am 7. Oktober“ und warnte, der Antisemitismus wachse wieder und werde von „den gleichen Lügen und dem gleichen Hass befeuert, der den Völkermord der Nazis möglich machte“.
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